Riegel sind gute und schnelle Energielieferanten für unterwegs. Selbstgemacht schmecken sie am besten, sind günstiger als im Handel, man spart viel Verpackungsmüll und verzehrt am Schluss ein 100 % natürliches Produkt, das sehr gesund ist und ohne jegliche Zusatzstoffe auskommt!

Müsliriegel selbst backen? Na klar! Und um es kurz zu machen, die Herstellung dauert nicht lange. Mit gerade mal 20 Minuten Zeitaufwand gelingen die tollsten Riegel-Werke. Nachhaltig, günstig und plastikfrei! 

Denn die Energieriegel aus dem Supermarkt sind meist teuer, stecken so gut wie immer in Plastik und enthalten obendrein noch viele Inhaltstoffe wie Palmfett, Zucker oder Aromen, die nicht gerade gesundheitsfördernd sind. 

Im Gegensatz zu den gekauften Müsliriegeln schmecken die selbstgemachten nicht nur oft besser – man kann sie je nach persönlicher Vorliebe geschmacklich variieren und Zutaten nach Lust und Laune kombinieren. Der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. 

Die Basiszutaten bilden Getreideprodukte wie Hafer-, Dinkel- und Hirseflocken. Wer mag, gibt für den besonderen Geschmack zusätzlich Kokosflocken hinzu. Desweiteren sind alle Arten von Nüssen und Kernen für einen guten Riegel unverzichtbar. Für eine gesunde Süße sorgen Trockenfrüchte aller Art. 

Je nach Saison können auch frische Früchte wie Kirschen oder Pflaumen in der Müsliriegel- Masse verarbeitet werden. Zum Süßen eignet sich Honig bestens, aber auch Ahornsirup oder Agavendicksaft sind gute Alternativen. 

Für eine hohe Energiedichte sollten folgende Zutaten „verbraten“ werden: Maltodextrin, Isomaltulose, Whey- oder Hanf-Proteine, Chiasamen, Cashewkerne oder Datteln. Diese Energie- Bomben liefern am Berg dann megaschnell und direkt Power pur.

ALPIN-Tipp

Riegel können problemlos im Tiefkühlfach eingefroren werden – am besten einzeln in Butterbrotpapier verpackt. Aber auch in luftdichten Behältern halten sich die Riegel locker ein paar Wochen. Bestens bewährt haben sich gut verschließbare Blechdosen, die kühl und trocken gelagert werden sollten.

Text von Romana Bloch

1 Kommentar

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Katharina

Müsliriegel backen wir sehr häufig, da unser kleiner Sohn Allergiker ist und alles gekaufte nicht essen darf.
Das erste Rezept habe ich ausprobiert, aber leider hat es nicht gut funktioniert.
Die Angabe „100 – 300 g Nüsse/Früchte (Äpfel, Bananen, Aprikosen, Pflaumen, Rosinen) – getrocknet oder als Fruchtmus“ ist zu ungenau.
Ich habe nur Rosinen und Sonnenblumenkerne benutzt, dann wird alles sehr bröselig. Nur die Zugabe von geschmolzener Butter konnte das ganze noch retten. Eine gequetschte Banane wäre vielleicht auch gegangen.
Eine weitere „feuchte“ Zutat ist also in jedem Fall nötig.
Schönen Gruß und danke für die Anregungen!??