Seit Dezember vergangenen Jahres besuchten Tausende den Webauftritt www.mary-woodbridge.co.uk , um sich auf den neusten Stand zu bringen, wie weit die rüstige Lady bezüglich ihres Vorhabens, den höchsten Berg der Welt zu besteigen, inzwischen gekommen war ( alpin.de berichtete ). Lustige Filmchen des Trainings in den grünen Hügeln rund um ihre Heimatstadt Greenfield in England gaben ebenso zum Schmunzeln Anlass wie zahlreiche nicht ganz so ernst gemeinte Tipps, die Mary von ihrer weltweiten Fangemeinde erhielt, wie der Everest am Besten zu bezwingen sei. Die Frage, wer hinter der ganzen Unternehmung stecken könnte, beschäftigte die Bergsport-Community.
Nun weiß jeder, der die Seite besucht, wer die Aktion und die Web-Seite ins Leben gerufen hat. Der Schweizer Sport-Artikel-Hersteller Mammut hat das Ganze als gut getarnte weltweite Viral-und Crossmedia-Kampagne in die Tat umgesetzt.
Bei Mary Woodbridge handelt es sich um einen so genannten Mockumentary, eine Fiktion, die ganz im Dokumentarstil daherkommt. "Wir haben uns für diese Form entschieden, um die sonst nur schwer via Werbung anzusprechende Hardcore-Szene der Kletterer und Alpinisten, zu erreichen", so Mammut-Marketingchef Michael Gyssler: "Es ist uns auf humorvolle Art gelungen, zu zeigen, dass unsere Produkte eben so gut sind, dass man sich leicht zu sicher fühlen kann."
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