Die Reindlkante: Locker und luftig aufs Laberköpfl
Die Reindlkante ist ein Gesamterlebnis. Eine leichte Klettertour, die bei den richtigen Bedingungen begangen, viel Freude aufkommen lässt. Wer hier nun Fels, zahllose Klettermeter und eine sportklettermäßig abgesicherte Route sucht, wird enttäuscht. Denn nichts davon bietet die Reindlkante. Wer aber erste Erfahrungen im alpinen Klettern, eine abwechslungsreiche Routenführung und für diesen Schwierigkeitsgrad festen Fels sucht, wird mit der Reindlkante mehr als glücklich sein.
Glücklich, weil die Route mit gebohrten Standplatzhaken (mindestens einer je Stand) und gut sitzenden alten Normalhaken ausgerüstet ist. Glücklich, weil die Routenführung durch die Linie an der Kante und am Grat entlang eindeutig ist. Glücklich, weil diese Kletterei aufgrund der geringen Höhenlage bei trockenen Verhältnissen schon früh im Jahr möglich und gut in einem halben Tag machbar ist.
Und vor allem glücklich, weil man an der Reindlkante oberhalb des viel besuchten Touristenzentrums Oberammergau in den Ammergauer Alpen einen Anstieg gefunden hat, der dennoch ruhig ist und auf dem man die ursprüngliche Schönheit der Gegend genießen kann. Wie gesagt, ein lohnendes Gesamterlebnis!
Die Schlüsselstellen und Etappen der Reindlkante aufs Laberköpfl im Bild:
Alle Infos zur Reindlkante aufs Laberköpfl
Herrlich einsame und abwechslungsreiche Kanten- und dann Gratkletterei mit tollen Tiefblicken auf das Ammertal und Oberammergau.
Über die Reindlkante aufs Laberköpfl (1411 m):
Über steilen Forstpfad zum Einstieg der luftigen Kante. Fester Fels und lustiges Gratgekraxel sorgen für viel Abwechslung. Vorsicht: Bei Nässe auf den steilen Schrofen im oberen Teil gefährlich!
Schwierigkeit: leichte Klettertour (IV)
Dauer und Höhenmeter: 710 Hm, 5 Std.
Beste Zeit: April bis November.
Talort/Ausgangspunkt: Laber Bergbahn, 900 m.



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