Nach dem Eiger ging es mit dem "Project360" von Mammut auf einen nicht minder prominenten Schweizer Gipfel: das Matterhorn. Die virtuelle Besteigung des berühmten Viertausenders lohnt sich auch sechs Jahre nach Veröffentlichung der Tour (und dem folgenden Artikel) immer noch!

Einmal im Leben auf dem Gipfel des Matterhorns stehen. Für die Erfüllung dieses Traumes haben die allermeisten "Horu"-Bezwinger tief in die Tasche greifen müssen. Über 1100 Euro sind fällig, wenn man hierzu die Hilfe eines Zermatter Führers in Anspruch nimmt.

 Wesentlich günstiger geht es mit der neuesten Ausgabe des"Project360" . Denn die virtuelle Besteigung kostet dem User nur Zeit (und etwas Strom), ist aber fast so spannend wie die echte.

Im Schlepptau der Seilschaft David Fasel und Stephan Siegrist geht es für der User von der Hörnlihütte (3260m) aus über den legendären Hörnligrat Richtung Gipfel.

Wie schon bei der Eiger-Premiere bietet "Project360: Matterhorn" auch am Schweizer Paradeberg eine atmemberaubende, individuell per Maus steuerbare 360°-Rundum-Sicht.

Klick für Klick bewegt sich der Betrachter durch die Felswand und wird dabei Teil ein interaktives Klettererlebnis, das seines gleichen sucht.

Der technische wie materielle Aufwand für Mammuts Prestige-Projekt ist enorm. David Fasel und Stephan Siegrist hatten bei ihrer Begehung jeweils sechs Spezialkameras dabei, um damit die hochauflösenden Bilder im Stile von Google "Street View" einfangen zu können.

Fotogalerie: Zur Geschichte der Erstbesteigung des Matterhorns.

Eine "Second Unit", bestehend aus erfahrenen Alpinisten, Fotografen und Kameramännern, sorgte am Berg dafür, dass das "Projekt360: Matterhorn" - nach intensiver Vorbereitung - auch möglichst reibungslos umgesetzt werden konnte.

Und schließlich musste das ganze Bildmaterial noch gesichtet, bearbeitet und in Form gebracht werden. Keine Frage, die Mühe hat sich (erneut) gelohnt!

Fotogalerie: Impressionen von der virtuellen Matterhorn-Tour.

Fotogalerie: Instagram-Star Matterhorn.