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Eiger-Nordwand: In Bildern durch die Heckmair-Route
So funktioniert's: Die Ziffern bei den Bildern sind durchschnittliche Zeitanangaben.
Brauchen Sie länger als sechs Stunden bis zum Hinterstoißer-Quergang, kehren Sie um! Später ist ein Rückzug durch die vielen Quergänge nur noch sehr schwer möglich.
Von der Station Eigergletscher ist der Einstieg in einer halben Stunde erreicht.
Die Route zieht vorbei am Ersten Pfeiler und am Zerschrundenen Pfeiler immer der leichtesten Linie folgend durch den Vorbau.
Die erste Schlüsselstelle ist der Schwierige Riss. Hier muss zum ersten Mal zugepackt werden.
Der augesetzte Hinterstoißer Quergang ist durch Fixseile etwas entschärft.
Es folgt der Eisschlauch am Ende des ersten Eisfeldes. Er bietet schöne Kletterei.
Der Übergang zum Zweiten Eisfeld ist etwas unangenehm. Das Eis reicht gerade noch zum Klettern.
Der Wadlbeißer: Die Lange Querung über das zweite Eisfeld.
Weiter über die ziemlich glatte Platte des Bügeleisens.
Kurze Pause am Todesbiwak. Hier können bis zu seches Leute bequem liegen.
Beeindruckendes Ambiente: Über das Dritte Eisfeld geht es zum Beginn der Rampe.
Die Rampe wartet mit herrlicher kombinierter Kletterei auf. Ständig wechseln sich Fels und Eis ab.
Am Ende der Rampe wartet der steile Wasserfall-Kamin. Hier gibt es spektakuläre und anspruchsvolle Kletterei, für viele ist es die Schlüsselstelle der Wand.
Biwak am Brüchigen Band zu Beginn des Brüchigen Risses. Zeit, etwas zu entspannen und die Energievorräte aufzufüllen.
Das Aufwärmprogram an nächsten Tag: der Brüchige Riss mit sehr kalten Fingern.
Der Götterquergang ist wahrlich göttlich. Mit ordentlich Luft unter dem Hintern kommt man zurück zur Wandmitte.
Es folgt das Firnfeld der Spinne. Über dieses gelangt man zum letzten steilen Wandstück.
Beherztes Zupacken und präzises Setzen der Steigeisen ist am Quarzriss gefragt.
Die letzte schwere Stelle ist der Ausstiegskamin. Saubere Steigen und gute Nerven wiegen schlechte Sicherungen auf.
Die Wand ist geschafft! Nur noch wenige Meter über den Mittelegigrat zum Gipfel.
Glücklich am Gipfel. Die berühmteste Wand der Alpen liegt hinter Christoph Wolter und Lorin Etzel.





















