Ortler-Normalweg: Alle Schlüsselstellen auf einen Blick
Unterhalb der Bergstation des Sessellifts Langenstein startet die lange Querung zur Tabarettahütte.
Beeindruckend: die Geröllwüste und die Moränen unter der Ortler-Nordwand.
Zeit für eine Pause: Die Tabarettahütte bietet sich für eine Einkehr an.
Gut angelegte Serpentinen führen in die Bärenkopfscharte.
Bei der sogenannten Bärenbrücke versteckt sich hinter der Brüstung eine kleine Glocke. Für viele ist es ein Ritual, damit den Ortler zu begrüßen.
Die Lage der Payerhütte ist einmalig. Der massive Steinbau thront direkt auf dem Grat mit Blick auf die Abbrüche des Ortler.
Am nächsten Morgen: Noch im Dunklen bricht man morgens zum Ortler auf.
Im Auf und Ab folgt der Anstieg dem Grat, wobei einige Erhebungen auch gequert werden. Ein guter Blick für das Gelände ist hilfreich, um die leichteste Route zu finden.
Dank einer soliden Kette hat das sogenannte Wandl den Charakter eines mittelschweren Klettersteigs.
Einmal kräftig zupacken, schon ist die kurze Kletterstelle (III) bewältigt. Beim Abstieg kommt es hier regelmäßig zu Staus.
Durch den Gletscherrückgang ist eine glatte Felsplatteausgeapert, die dank künstlicher Tritte gut zu queren ist.
Gleich danach betritt man den Gletscher und legt die Steigeisen an.
Ein steiler Firn-/Eishang (um die 40 Grad) ermöglicht den Ausstieg vom Bärenloch.
Faszinierende Gletscherwelt am Rücken des Tschierfeck. Die Spur führt direkt über den Hang und quert oben nach rechts.
Beim Übergang zum Ortlerplateau – und damit vom Steilen ins Flache – lauern große Spalten. Im Sommer 2022 gab es sogar mehrere Meter hohe, fast senkrechte Absätze.
Eine markante, vergletscherte Kuppe wird westseitig umrundet.
Über den Wolken und dem Stilfser Joch: unterwegs auf den weiten Schneeflächen des Ortlerplateaus.
Am Gipfelgrat öffnet sich der Blick auf die Königspitze und die anderen Berge der Ortlergruppe.
Geschafft: auf dem höchsten Gipfel Südtirols.
Staugefahr: Im Abstieg seilt man über die kurze Kletterstelle besser ab.
Nach einem Traumtag am Ortler ist die Einkehr auf der Payerhütte mehr als verdient.



















