zurück zu "Mit Kindern um die drei Zinnen: Eine gute Idee?"
Schritt für Schritt: Der Normalweg auf die Große Zinne
Vom Parkplatz am Rifugio Auronzo geht es auf breiter Fahrstraße Richtung Lavaredohütte und Paternsattel.
Den Steigspuren nach links ins Geröll folgen, Richtung Westliche und Große Zinne. Dann den rechten Pfad nehmen und weiter nach Osten.
Um die Südostkante der Großen Zinne herum mit herrlichem Ausblick nach Süden auf die Cadinspitzen im ersten Licht der Sonne.
Weiter durchs Geröll auf die deutlich sichtbare Einschartung zu zwischen Großer und Kleiner Zinne …
… weiter bis an die Ostwand der Großen Zinne und …
… zum Einstieg an der schräg links hinaufführenden Rampe, unter der man spätestens sein Klettermaterial anlegt.
Nach der Rampe erreicht man den Grund einer Kaminrinne …
… und steigt durch den Kamin hindurch oder links an ihm vorbei.
Am Ende steht die erste Scharte zwischen dem pyramidenartigen Vorbau und der Südwand. Weiter leicht links zu einer Plattform. Von ihr geht es durch die nächste Rinne zur zweiten Scharte …
… und von dieser links durch leichtes Gelände in die dritte Scharte und ab in die Sonne.
Die letzte Scharte verlässt man leicht rechts über die steile Wand und über Rampen hinauf zu zwei Gedenktafeln unter einigen Rinnen.
Durch eine der Rinnen hinauf und auf Schuttbändern etwas nach links queren. Am Brotzeitplatz sieht man schon die Schlüsselstelle, den glatten Kamin (III+/IV–; im Schatten).
Zuvor links der Rinne den Pfeiler hinaufklettern und an dessen Ende die Rinne nach rechts überqueren zum Einstieg in die Schlüsselseillänge.
Durch den sehr glatten, schlecht absicherbaren Kamin hinauf bis zu einer Plattform an der Scharte. Dort links in die steile Wand bis zu einem Ring und noch ein kurzes Stück hinauf …
… bis zu einem guten Band mit einem Block. Links in den Kessel hinein und diesen über einen Riss …
… auf das obere Terrassenband (Ringband) verlassen. Nun auf dem Ringband links zu einem Steinmann und ein gutes Stück weiter. Über Steigspuren hinauf Richtung Westliche Zinne und durch eine glatte kaminartige Rinne zur letzten Schwierigkeit …
… dem bösen Block, einer leicht abdrängenden Boulderstelle (III–).
Nun über leichtes Gehgelände die letzten Meter hinauf zum Gipfelkreuz, wo man in die Nordwände blicken kann und eine herrliche Aussicht nach Norden genießt.
Pause erfolgt der Abstieg teils kletternd am kurzen Seil und teils gesichert an Abseilstellen, wie hier über die Wand vor dem glatten Kamin. Dabei folgt man stets dem Aufstiegsweg bis vor die dritte Scharte, wo man die Wahl hat: Bergführer steigen mit ihren Gästen auf dem Aufstiegsweg ab (kein Steinschlag vom Ringband und der Südwand). Oder auf dem unteren Terassenband den Steigspuren nach Westen folgend (Steinschaggefahr).
Dann über eine Rinne hinab zwischen Großer und Westlicher Zinne. Zuletzt am Wandfuß der Westichen Zinne rechts zur Märchenwiese. In gut 20 Minuten zurück zum Parkplatz.



















