Produkttest: Tourenski 2013 - bis 85 mm
Der Aspect ist relativ breit und relativ leicht. Er ist ausgewogen ohne spezielle Schwächen oder Stärken. Er ist gutmütig und damit auch für Toureneinsteiger gut geeignet, die einen breiten und leichten Ski suchen.
Der Blizzard Discovery ist ein ganz interessanter Tourenski mit klassischem Shape. Er ist sehr agil und wendig und zeigt seine Stärken bei kurzen, eher langsamen Schwüngen in flachem Gelände.
Der Alaska Pro ist leicht. Richtig leicht. Ein so leichter Ski tut sich in Sachen Fahreigenschaften immer schwer. Der Kantengriff ist erstaunlich gut, aber spätestens wenn man etwas zügiger unterwegs ist, wird es unruhig. Ein Ski für lange (schnelle) Aufstiege.
Für sein Gewicht kann der Fischer Transalp in Sachen Fahreigenschaften überzeugen. Er ist agil und wendig und ist selbst in verspurtem Schnee noch ganz gut zu fahren. Unser Gewichtstipp.
Auch der Head Galactic wartet mit einer guten Taillie auf. Er ist allerdings etwas breiter und stabiler (und schwerer). Das macht sich beim Fahrverhalten positiv bemerkbar, besonders wenn es hart ist. Kantengriff und Laufruhe sind für einen Tourenski sehr gut.
Wow, was für eine Taille. Der Nebula ist stark tailliert, mit einer Schaufel von 134 mm und einer Skimitte von 78 mm. Er ist ein sehr ausgewogener relativ leichter Ski der auch in schwierigem Schnee noch gut zu beherrschen ist.
Der BackUp war Seriensieger der letzten Jahre. Langsam kommt aber selbst er in die Jahre. Mit 82 mm unter der Bindung ist er (inzwischen) ein konservativer Ski. Nach wie vor ist er aber interessant für alle, die einen ausgewogen, und gutmütigen Tourenski wollen.
Der Riesenslalomski unter den Tourenski. Der Get up macht viel mit und fährt sich fast wie ein Pistenski. Kein Wunder bei einer Skimitte von 76 mm. Der Mountain Wave ist stabil, aber nichts für Tourenanfänger, sondern eher für gute Skifahrer.
Scott legt mit dem Fly Air einen Ski auf, der die Tourenserie nach unten abrundet. Der Ski ist leicht und schmal, mit 78 mm unter der Bindung. Damit hat er im Tiefschnee seine Grenzen, macht sich als (klassischer) Tourenski aber gut.
Der Stormrider light ist schon ein Klassiker unter den klassischen Ski. Für das (geringe) Gewicht und die (schmale) Taille fährt sich der Stöckli erstaunlich stabil und macht selbst auf der Piste noch eine gute Figur. Typisch Stöckli.
Der Stöckli Stormrider, eine Tourenlegende? Aber auch der Stormrider kommt in die Jahre. Auf der Piste punktet der Ski nach wie vor, im Gelände und im Tiefschnee wird es schwer. Da ist man inzwischen verwöhnt und tut sich mit 77 mm Skimitte eher schwer.
Der Völkl Amak ist zwar nicht der leichteste Ski, mit deutlich unter 3 kg bei 170 cm aber noch voll "tragbar". Der Amak macht beim Fahren Spaß, ist ausgewogen und agil. Der Ski spricht sowohl den sportlichen Fahrer als auch den Toureneinsteiger an.











