Anlässlich des International Mountain Summit in Brixen bilden Marco und Hervé Barmasse den Auftakt einer Reihe extremer innerfamiliärer Spitzenseilschaften. Am Rande des Kongresses traf ALPIN-Bildredakteurin Petra Darchinger die alpinistisch augenblicklich wohl stärkste Vater-Sohn-Seilschaft alpenweit.

Familienbande: Hervé und Marco Barmasse (Foto: Piotdr Drozdz IMS).
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ALPIN: Marco, wie ist es für dich, wenn du mit Hervé Bergsteigen gehst? Ist das vom Gefühl, von der Verantwortung und nicht zuletzt der Angst anders als mit anderen Seilpartnern?

Marco: Ja, absolut! Hervé ist mein Sohn. Die Gefühle, die ich habe, sind natürlich sehr viel intensiver als mit anderen Partnern oder Gästen. Die Angst, dass etwas passieren könnte, ist viel größer.

ALPIN: Vertraust du Hervé?

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Marco: Hervé steigt bei unseren gemeinsamen Unternehmungen immer vor. Ich vertraue ihm blind. Aber ich kann ja die Augen nicht zumachen, ich muss sichern und ihm Ratschläge erteilen, wie es Väter halt so an sich haben.

ALPIN: Marco, was sagt deine Frau und Hervé, deine Mutter, wenn ihr gemeinsam unterwegs seid?

Marco: Naja, bei mir sagt sie nichts. Ich bin Bergführer und somit ist Bergsteigen auch mein Beruf, sie ist daran gewöhnt.

Hervé: Bei mir ist sie damals ganz schon ausgeflippt, als ich auch noch damit angefangen habe. Ich glaube, sie sorgt sich schon immer. Gott sei Dank hat mein Bruder mit Bergen nichts am Hut.

Interview: Petra Darchinger / ALPIN

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