Die neue Webseite bietet die Möglichkeit, Deutschlands höchsten Berg virtuell in drei Etappen von Hammersbach über das Höllental zu besteigen.

Die Schweizer Bergsportmarke Mammut hat mit ihrem #Project360 das 3D-Bergsteigen für ein breites Publikum erlebbar gemacht. Ob Eiger, Matterhorn, Mont Blanc, Elbrus oder Mount Everest - das virtuelle Tourenangebot der Seite umfasst inzwischen elf Paradeberge; die Zugspitze fehlt bislang jedoch.

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Diese Lücke wurde nun von den Gebrüdern Schmidt mit ihrer Website zugspitze360.com geschlossen. Dass die beiden ihr Geld mit der Entwicklung von Internetseiten verdienen, sieht man ihrem "Baby" auch an: Die Seite kommt höchst professionell daher und kann - was Optik, Navigation und Features anbelangt - locker mit Mammuts "Project" mithalten.

Mehr als 25.000 Einzelbilder und über 300 GB Rohmaterial haben Phil und David nach eigenen Angaben gesammelt, um Deutschlands höchsten Berg für Jedermann erleb- und begehbar zu machen. 

Die 3D-Tour auf 2962 Meter Höhe ist in drei Etappen unterteilt. Zunächst führt die Route vom Startpunkt Hammersbach bis zum Ausgang der Höllentalklamm. In Abschnitt zwei geht es vom Höllentalanger bis zum legendären "Brett". Von dort schließlich über den Höllentalferner und Klettersteig zum Gipfel.

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Am "Brett": Screenshot zugspitze360.com

| © zugspitze360.com

Vor allem die Off-Kommentare der vier lokalen Experten machen die virtuelle Besteigung zu etwas ganz Besonderem. So erfährt man beispieslweise von Thomas Gesell, dem Hüttenreferenten der Höllentalangerhütte, Wissenswertes zur Geschichte der DAV-Schutzhütte, während einen Bergführer-Urgstein Sepp Dengg durch die Schlüsselstellen des wohl schönsten Anstieges auf die Zugspitze lotst.

"Uns geht es nicht nur um schöne Bilder, sondern auch darum, den Leuten ein Planungstool für ihre Tour auf die Zugspitze an die Hand zu geben", so Phil Schmidt in der Online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung zu dem Projekt. Das ist den beiden Schwarzwäldern mit Zugspitze 360° auf jeden Fall gelungen.

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