Vor wenigen Wochen brachen Holger Heuber und Stefan Glowacz auf, um zu Ende zu bringen, was sie im Frühjahr - damals noch mit Freund Kurt Albert - begonnen hatten: Eine Erstbegehung an der beeindruckenden La Proa-Wand des Roraima Tepuis, eines über 2.800 Meter hohen Tafelberges in Venezuela. Dieses Mal hat es geklappt: Heuber und Glowacz meisterten die neue Route "Behind the Rainbow" und kletterten dabei 16 Seillängen im oberen neunten und zehnten Grad.

Oben abgelangt: Holger Heuber (li.) und Stefan Glowacz.
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Stefan Glowacz ist noch ganz aufgeregt. Selbst bei dem kurzen Telefongespräch diese Woche merkt man ihm das Adrenalin in seinem Blut noch an. Und die Freude. Gemeinsam mit seinem Kletterpartner Holger Heuber hat der Profikletterer sein großes Ziel erreicht: die Erstbegehung an der Wand La Proa am Roraima Tepuis in Venezuela.

Stefan Glowacz stand unter Druck: das Filmteam, das ihn und Seilpartner Holger Heuber begleitete, die Tatsache, dass sie ihr Ziel ohne ihren verunglückten Freund Kurt Albert erreichen mussten und der Wunsch, die Expedition nach dem ersten Scheitern erfolgreich zu beenden. All das setzte dem Profikletterer im November vor seiner Abreise nach Venezuela zu. Jetzt erst ist diese Anspannung von Glowacz abgefallen.

Beeindruckend: Die La Proa-Wand des Roraima Tepuis.
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Er und Heuber haben die beeindruckende La Proa des Roraima Tepuis in Venezuela erstbegangen. Der Titel der neuen Route: "Behind the Rainbow". Sie haben damit beendet, was sie im Frühjahr begonnen hatten, jedoch wegen des schlechten Wetters abbrechen mussten. 16 Seillängen kletterten Glowacz und Heuber im oberen neunten bis zum zehnten Schwierigkeitsgrad. Das entspricht einer 8b auf der französischen Skala.

Glowacz und Heuber in Venezuela: 16 Seillängen im oberen neunten bis zum zehnten Grad.

""Behind the Rainbow" ist für mich persönlich die perfekte Route. Sie wird nach oben hin immer schwerer, jede Seillänge hat ihren eigenen Charakter und die Kulisse ist absolut beeindruckend. Dieses Abenteuer war für mich einzigartig", sagt Stefan Glowacz nur wenige Stunden nach seinem Erfolg.

Bilder: Klaus Fengler Text: TOC Agentur für Kommunikation GmbH

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