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Stefan Glowacz hat diese Annahme jetzt widerlegt. Zusammen mit Holger Heuber, dem Brasilianer Edemilson Padiha, dem Argentinier Horacio Gratton sowie dem Fotografen Klaus Fengler gelang ihm zwischen dem 08. und 20. Juli die Erstbegehung im steilsten Wandabschnitt des Piedra Riscada. Zehn Tage benötigte Stefan Glowacz und sein Team um die 800 Meter hohe Wand frei zu klettern.
Vier Nächte verbrachte das Team in der Wand, die restliche Zeit kehrten sie an fixierten Seilen ins Lager zurück. Nach achtzehn Seillängen bis zum neunten Schwierigkeitsgrad standen sie auf dem Gipfel.
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Das Team taufte diese Route auf den Namen "The place of happiness". Sie ist die mit Abstand schwierigste und anspruchsvollste Route in Brasilien.
"Das größte Problem war der extrem kompakte Fels", meinte Stefan Glowacz. "Wir konnten bis auf zwei Seillängen nur Bohrhaken zum Absichern einsetzen. Das war sehr mühsam und zeitaufwändig."
Nach seiner Teilnahme am ersten "International Mountain Summit" in Brixen Anfang November wird er nach Südamerika zurückkehren. Zusammen mit dem Argentinier Horacio Gratton hat er ein neues Ziel in Patagonien. Südamerika scheint Stefan Glowacz wirklich zu liegen
Quelle: Pesseinformation Stefan Glowacz
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