Lars Erik Skjervheim konnte am vergangenen Wochenende eine neue Bestmarke im 24-Stunden-Skibergsteigen aufstellen, seine Landsfrau Malene Blikken Haukøy ebenfalls.

Der 37-jährige Norweger legte innerhalb eines Tages unglaubliche 20.939 Höhenmeter zurück. Auf einer Streckenlänge von rund 1,9 Kilometern musste der Dynafit-Athlet einen Aufstieg von 460 Höhenmetern bewältigen. 44 mal absolvierte Skjervheim die gesamte Runde inklusive Aufstieg und anschließender Abfahrt auf Ski innerhalb eines ganzes Tages.

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Lief rund am 19. und 20. Mai für Lars Erik Skjervheim.

| © Dynafit / Haakon Funderud Lundkvist

"Das werde ich nie wieder machen", so Skjervheim nach seiner Rekordfahrt. "Der härteste Teil des Projekts war zwischen Stunde 14 und 19. Ich habe gemerkt, wie meine Energie Stück für Stück nachlässt und noch dazu haben ich im rechten Bein starke Muskelschmerzen bekommen. Aber nach 20 Stunden konnte ich dann endlich das Licht am Ende des Tunnels sehen und das hat mir nochmal einen richtigen Push gegeben. Ich bin stolz und glücklich, dass ich einen neuen Rekord aufstellen konnte. Davon habe ich die letzten drei Jahre geträumt."

Mit 20.939 Höhenmetern konnte Lars Erik Skjervheim den bisherigen Rekord von Mike Foote vom März 2018 deutlich überbieten. Der US-Amerikaner hatte 61.170 Fuß – umgerechnet rund 18.644 Meter – auf einer Strecke mit 311 Höhenmetern zurückgelegt.

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Farbenfroh: Malene Blikken Haukøy hat ordentlich vorgelegt.

| © Dynafit / Haakon Funderud Lundkvist

 Neue Bestmarke bei den Damen

Auch Malene Blikken Haukøy durfte sich freuen. Die 26-jährige Norwegerin konnte mit 15.440 Höhenmetern innerhalb von 24 Stunden einen neue Bestmarke bei den Damen setzen. Da es bislang noch keinen offiziell registrierten Rekord gegeben hat, gilt die Zeit von Haukøy nun als Messlatte für alle potentiellen Herausforderinnen.

Für ihren Weltrekord wählten die beiden Athleten das Skigebiet Myrkdalen in der Nähe von Voss in Norwegen. Der größte Teil der Strecke führte Skjervheim und Haukøy über eine präparierte Skipiste, wobei diese aufgrund der frühlingshaften Bedingungen für den Aufstieg gesalzen wurde. 

Auf halber Strecke war ein Versorgungsposten mit Getränken eingerichtet und am höchsten Punkt hatte das Team eine Essensstation aufgebaut, so dass die beiden Skibergsteiger während der Abfahrt Nahrung zu sich nehmen konnten ohne Zeit zu verlieren.

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