Der ältere der beiden "Huberbuam" zog sich eine Schädelfraktur zu und musste operiert werden.

Nach Informationen von bgland24.de hatte sich der Unfall bereits am Dienstag bei Dreharbeiten am Brendelberg im Berchtesgadener Land ereignet. 

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Während eines Abseilmanövers hatte sich der 49-jährige Spitzenkletterer offenbar kurz aus der Sicherung geklinkt, um ein weiteres Seil aufnehmen zu können, das auf einem schmalen Felsband lag.

Dabei verlor der Berchtesgadener den Halt und stürzte rund 16 Meter in die Tiefe. Glück im Unglück für Huber: Er schlug - "wia a Katz" - auf weichem Waldboden statt auf felsigem Untergrund auf.

Mit seinem Kletterpartner Michael Grassl konnte der Berg-Profi sogar noch weiter absteigen, ehe er mit einem Krankenwagen ins Klinikum Traunstein transportiert wurde.

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Dort wurde von den Ärzten eine Luxation des Mittelfingers, An- bzw. Abriss mehrerer Dornfortsätze der Wirbelsäule sowie eine Schädelfraktur diagnostiziert. 

Daumen hoch: Diese beiden Fotos postete Thomas Huber am Donnerstag und Freitag auf seiner Facebook-Seite.

| © www.facebook.com/Thomas.Huberbuam

Da sich bei Huber bereits ein Blutgerinnsel gebildet hatte, musste der "Huberbua" - laut "Berchtesgadener Land" - sofort operiert werden. Der Eingriff verlief ohne Komplikationen, der Spitzenbergsteiger soll auch keine Folgeschäden zu befürchten haben, berichtet die Internetseite.

Huber selbst kommentierte den Unfall am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite mit den knappen Worten "Gegen all den Meldungen: mir gehts soweit gut....hatte 1000 Schutzengel".

Am Freitag lies Huber über das Sozial Netzwerk wissen, dass es bereits "wieder aufwärts" gehe. Medienberichten zufolge soll der Extremkletterer das Klinikum bereits in der kommenden Woche wieder verlassen dürfen.

Der Latok I (7145) wird aber noch weiter warten müssen. Wie Stefan Nestler in seinem Blog "Abenteuer Sport" berichtet, hatte Huber im August vorgehabt, zusammen mit Toni Gutsch und Sebastian Brutscher ins Karakorum zu fliegen, um sich an dem Siebetausender an der noch unvollendeten Nordgrat-Route von George Lowe, Jeff Lowe, Michael Kennedy und Jim Donini zu versuchen.

Wir wünschen Thomas Huber an dieser Stelle eine schnelle, vor allem aber eine vollständige Genesung!

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5 Kommentare

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ph. gräber 16.12.2018 19.45 uhr

tomas du bist ein super super typ - du hast eine wahnsinns ausstrahlung und ich glaube du brauchst keine schutzengel dir wird nichts und niemals was passieren !!!

Gabriel Alphonse auf Facebook

Da is ja nomoi ois guad ganga! Zum Glück! Gute Besserung weiterhin

Ariane Schmidtmann auf Facebook

Gute Besserung.Scheinbar hat sich der "Dickkopf" jetzt mal bewährt

Toti SteindrSolido Hunaeus auf Facebook

Risiko ist immer da ,selbst als Profi . Der Grund warum ich nur wandern tu oder allerhöchstens einfache Klettersteige.

Andreas Schrattenthaler auf Facebook

Ois gute Thomas. He pass auf Dich auf.