Die Rahmengröße eines Mountainbikes richtet sich nach der Größe des Fahrers und dementsprechend dann auch die . So empfiehlt der Fachmann beispielsweise für eine 1,90 m große Person ein Laufrad mit 29".

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Frage von R. Strobl, per Mail: Ich habe dich neulich in den Ammergauern auf dem Bike gesehen, du scheinst ja auch viel zu radeln. Daher meine Frage diesbezüglich: Gibt es zu den Laufradgrößen neue Erkenntnisse? Ich fahre noch ein altes 26er- Rad, will mir aber zur nächsten Saison etwas Neues zulegen.

Antwort von Olaf: Dazu habe ich einen Fachmann befragt, Frank Greifzu von Cube. Hier seine Antwort: "Bei einer Körpergröße von ca. 190 cm fährt man einen (großen) L- oder sogar XL-Rahmen. In diesen Fällen ist 29" definitiv die beste Wahl. Die Proportionen sind einfach passender.

Umgekehrt würde ich einer/m Fahrer/in unter 170 cm eher ein Bike mit 27.5"-Laufrädern ans Herz legen. In dem großen Schnittbereich dazwischen sind auch die persönlichen Vorlieben ausschlaggebend, die man am besten auf einer Probefahrt er-`fährt‘: wendig-agil auf 27.5" und souverän-rollend auf dem 29er.

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Unsere Teamrider im Downhill-Weltcup testen im Moment sogar schon 29"-Fahrwerke mit entsprechendem Federweg!

Den Trail- und Allmountain-Fans haben wir für 2018 mit dem Stereo 140 aber eine vielseitige Plattform auf 27.5er-Basis spendiert. 26er sind dagegen in allen Kategorien weitgehend von der Bildfläche verschwunden."

Mehr Fragen von Lesern und Usern sowie die Antworten von Olaf findet Ihr unter: alpin.de/olaf

Habt Ihr auch eine Frage an Olaf? Dann nutzt die unten stehende Kommentarfunktion!

Olaf Perwitzschky ist ALPIN-Testredakteur und staatlich geprüfter Bergführer. Berge sind seine Leidenschaft - und Eure Fragen sind ihm Herausforderung! Jeden Monat beantwortet er Eure Anliegen im ALPIN-Heft unter der allseits bekannten Rubrik "Olaf klärt das schon!".

Hier ein Video, in dem Olaf Fragen zum Unterwegssein per Video beantwortet hat:

Text von Olaf Perwitzschky

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3 Kommentare

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Klaus

Die 26er kommen dann in 5-8 Jahren wieder mit dem Argument, dass sie agiler und stabiler sind. Ausserdem will die Industrie ja wieder etwas Neues verkaufen... ;-)

yetti

Aber zum Glück gibt es noch genügend Reifenhersteller die auch 2018 noch neue 26er Reifen für verschiedene Anforderungen anfertigen.
Die wird es in Zukunft noch geben, da es Jugendräder weiterhin geben wird.

Ich würde eher sagen 28er sind verschwunden,
da zuerst die 29er kamen und dann 27,5er.

Norbert

"...26er sind dagegen in allen Kategorien weitgehend von der Bildfläche verschwunden."

...dank erfolgreichem Marketing! ;-)