Rauf und runter – Bikes für alpine Touren müssen vor allem eines sein: vielseitig. Welche Eigenschaften im Einzelnen wichtig sind, hängt dabei auch vom eigenen Fahrstil ab. Zehn potente Bike-Modelle für Bergsteiger.

So haben wir getestet

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Das ALPIN-Bike-Testteam besteht aus unterschiedlich orientieren Tourenbikern, einem Enduro-Rennfahrer und einem ehemaligen Hobby-Marathonfahrer. Die Bikes wurden auf einer einheitlichen Teststrecke am Helm bei Sexten gefahren. Sie bestand aus Schotterwegen und Singletrails, die teilweise mit Wurzeln gespickt waren.

Unsere Test-Basis: Dolomiten-Lodges - klein & fein!

| © Christian Penning

Einige steile Passagen bergauf ließen eine gute Analyse des Kletterverhaltens zu. Nach den jeweiligen Testrunden füllten alle Tester einheitliche Fragebögen aus. Im Anschluss an alle Testfahrten wurden die Ergebnisse pro Bike im Team diskutiert. Alle Gewichte wurden ohne Pedale ermittelt.

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!!!Auf der Suche nach Modellen aus dem Jahr 2016? Hier findet Ihr den entsprechenden Test!!!

Eine detaillierte, vergleichende Bewertung der Testbikes untereinander ist nur bedingt möglich, denn Charakter, Einsatzbereich und Preisniveau der Bikes unterscheiden sich zum Teil deutlich. Ziel des Tests war es in erster Linie, die Bandbreite vielseitiger Bikes für den Einsatz bei alpinen Touren darzustellen.

Hersteller Modell Preis Laufradgröße
Bold Linkin Trail Classic 4436 Euro 29”
Canyon Neuron AL 9.9 LTD 3899 Euro 29”
Centurion No Pogo Carbon 2000.27 4499 Euro 27,5”
Cube Stereo 140 C:62 SL 27,5 3799 Euro 27,5”
Ghost H AMR 8 LC 2999 Euro 27,5” Plus
Giant Anthem SX LTD 3199 Euro 27,5”
Rocky Mountain Pipeline 750 MSL 3999 Euro 27,5” Plus
Scott Spark 900 Premium 7999 Euro 29”
Specialized Stumpjumper FSR Comp Carbon 29 3999 Euro 29”
Trek Fuel EX 29 9.7 3999 Euro 29”

Fazit

Wer sich dieses Jahr ein neues Mountainbike kaufen möchte, muss nicht fürchten, dass es bereits in der nächsten Saison wieder veraltet ist. Ausgefeilte Fahrwerke, clevere Ausstattungs-Details und teilweise sogar die Möglichkeit, unterschiedliche Laufradformate zu montieren, machen die Räder 2017 zu einer nachhaltigen Anschaffung.

Allerdings sollte man genau hinsehen und sich vorher überlegen, was man möchte (siehe ALPIN-Artikel "Wir helfen Euch, das passende Bike zu finden"). Denn nur so findet man auch das Rad, das den persönlichen Fähigkeiten am meisten entspricht. Um gut vergleichen zu können, lohnen sich Probefahrten auf Testivals oder direkt beim Händler.

Test-Beginn heißt Bike-Setup!

| © Christian Penning

Und noch etwas hat der ALPIN-Bike-Test 2017 gezeigt: Qualität gibt es nicht erst im absoluten High-End-Bereich. Wer ein paar Gramm mehr verschmerzen kann, bekommt auch für rund 3000 Euro sehr verlässliche Begleiter für Touren in den Bergen.

Text von Christian Penning

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