Bayerische Zugspitzbahn fährt im zurückliegenden Geschäftsjahr ein Rekordergebnis ein.

Knapp 7,5 Millionen Euro erwirtschafteter Gewinn im Geschäftsjahr 2017/18 - damit hat bei der Bayerischen Zugspitzbahn Bergbahn AG vermutlich niemand (mehr) gerechnet; hatte das Unternehmen mit Sitz in Garmisch-Partenkirchen Ende des vergangenen Jahres doch einen wahren Supergau erlebt: 

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Nachdem im September eine Bergegondel unkontrolliert auf eine Großraum-Kabine geprallt war und diese komplett zerstört hatte, ging monatelang nichts mehr für die neue Seilbahn Zugspitze am höchsten Berg Deutschlands. 

Dass der verheerende Unfall, dessen finanzielle Folgen mit fünf Millionen Euro beziffert werden können, der Bayerischen Zugspitzbahn nicht die Bilanz "verhagelte", liegt an der guten rechtlichen Absicherung der AG. Der überwiegende Teil der entstandenen Gesamtkosten wurde von Versicherungen übernommen!

Auch bei der Entwicklung der Fahrgastzahlen konnte das Unternehmen noch einmal zulegen. Vom 01. November 2017 bis 31. Oktober 2018 beförderten die Bahnen der Bayerischen Zugspitzbahn rund 1,4 Millionen Personen auf Zugspitze, Kreuzeck, Osterfelderkopf, Wank und Hausberg. Das sind 300.000 Fahrgäste mehr als im zurückliegenden Vergleichszeitraum. 

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