Die "Aktion Schutzwald" hat sich die Schaffung eines gesunden und robusten Bergwaldes zum Ziel gesetzt.

Die "Aktion Schutzwald" des Deutschen Alpenvereins geht in die nächste Runde. In 17 Aktionswochen zwischen Juni und September 2019 können freiwillige Helferinnen und Helfer an diesem Projekt des DAV teilnehmen. Der Aktionsraum erstreckt sich von Sonthofen im Allgäu über Bad Tölz bis nach Berchtesgaden.

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In einwöchigen Arbeitseinsätzen im alpinen Gelände können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 18 Jahren einen aktiven Beitrag zum Naturschutz leisten.

Ziel der Aktion ist es, einen gesunden und robusten Berg(misch)wald zu schaffen, der einen natürlichen Schutz vor Hochwasser, Steinschlag und Lawinen sowie einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere bietet und einen wichtigen Beitrag zur Trinkwasserversorgung leistet. Der Klimawandel stellt für die Bergwälder eine große Belastung dar.

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Neben der Arbeit im Forst gibt es auch allerlei Neues zu lernen.

| © DAV/Arvid Uhlig

Im vergangenen Jahr konnte die Aktion einen wertvollen Beitrag zum Erhalt und Aufbau der Wälder leisten: 124 freiwillige Helferinnen und Helfer pflanzten über 4.500 Bäume, sanierten fast 6.000 Steige und zahlreiche Zäune oder leisteten auf andere Art einen wertvollen Dienst zur Naturpflege.

Die Helfer bekommen bei der Projektarbeit einen anderen Einblick in die Umgebung, wo sie sonst ihre Freizeit verbringen. Sie sammeln neue Erfahrungen und lernen von Experten.

Unterstützt wird die Aktion von den Bayerischen Staatsforsten, der Bayerischen Forstverwaltung und der Versicherungskammer Bayern. Die DB-Regio Bayern stellt für die Hin- und Rückreise Bayerntickets zur Verfügung.

Nach getaner Arbeit: Auch das Genießen der Natur kommt nicht zu kurz.

| © DAV/Arvid Uhlig

Teilnehmen können DAV-Mitglieder und Nicht-Mitglieder aus allen Berufsgruppen. Die Anmeldung ist als Einzelperson oder in der kleinen Gruppe für jeweils eine Aktionswoche möglich.

Weitere Infos zur Aktion und zur Anmeldung unter alpenverein.de.

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