Everest, Lhotse und Makalu, drei Achttausender-Gipfel in weniger als einer Woche: Dem Gurkha-Soldaten Nirmal Purja scheint dies geglückt zu sein.

Wann immer es in den vergangenen zweihundert Jahren für das britische Empire bei kriegerischen Auseinandersetzungen hart auf hart kam, waren die Gurkhas meist an vorderster Front zu finden; die nepalesischen Soldaten galten von jehehr als besonders genügsam, verlässlich und vor allem tapfer.

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Könnte Geschichte geschrieben haben: Nirmal Purja

| © Nirmal Purja / Facebook

Das Empire ist inzwischen längst Geschichte, doch die Gurkha-Regimente sind immer noch fester Bestandteil der britischen Armee. Und ihre Angehörigen haben offenbar nichts von ihrem legendären Nimbus eingebüßt.

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Jüngstes Beispiel ist Nirmal Purja. Wie die Himalayan Times in ihrer Online-Ausgabe berichtet, stand der 34-jährige Sergeant im Mai zwei Mal auf dem Everest sowie auf den Gipfeln von Lhotse (8516m) und Makalu (8485m), und das alles innerhalb von gerade einmal zwölf Tagen. 

Die Angaben des Armee-Angehörigen werden derzeit noch geprüft, so Khadananda Adhikari vom nepalesischen Tourismusministerium. Sollte es keine Beanstandungen der Gipfelerfolge geben, ist Purja ein Eintrag in die Geschichtsbücher gewiss: Denn noch nie ist es einem Bergsteiger gelungen, drei Achttausender binnen fünf Tagen zu besteigen.

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5 Kommentare

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Blinki

Tolle Leistung!

Doukta Ju auf Facebook

Der Leistungsgedanken woa owa immer scho do und sogoa früher no vü schlimmer im Alpinismus im Vagleich zu heit, weil heute san des hoit einzelne Personen, denen des afoch taugt, früher hot ma ganze Heeresmannschaften zusammengestellt um an Berg im Namen des Vaterlandes zu "erobern"-und deis im wahrsten Sinn des Wortes, da hat ma si mit da ganzen Armee und teilweise tonnenweise Seil und Eisen raufgearbeitet. Wenn ma so Besteigungsgeschichten vo hohen Bergen vo früher liest, dann is des vü irrer und wahnsinniger als heutzutage, nur is heute das Material und des alpinistische Können besser und da machts halt vl so an irren Eindruck ..

Paola Biraghi Luzifer auf Facebook

Ja klar. Aber ich meine allgemein. Diese Person kenne ich nicht. In den letzten Zeiten habe ich feststellen müssen, viele sind Leistungsorientiert. Und das ist auch nicht schlecht. Warum nicht? Jeder macht was er mag. Aber ich habe den Eindruck, diese Orientierung ist auf Dauer schlecht. Oder mindestens nicht so gut im Sinne des Alpinismus. Vielleicht bin ich zu altmodisch...

Runfiz auf Facebook

Nur weil das Leistungen sind, die ein Ottonormalbergsteiger jetzt nicht einfach mal so aus den Beinen schüttelt, heißt das ja nicht, dass er es nicht genossen hat, wovon ich aber stark ausgehe. Warum ist Leistung immer gleichbedeutend mit Anstrengung, Arbeit und ohne Genuss? Ich denke es ist eher umgekehrt, man muss sich für so etwas begeistern und das genießen, weil eben, sonst würde man es nicht tun

Paola Biraghi Luzifer auf Facebook

Für was solls gut sein?? Heutzutage tendiert man aber die Leistung zu steigern. Man genießt weniger. Aber das ist nur meine Meinung