Bei Tourenski mit Breiten jenseits der 98 Millimeter macht sich eine leichte Bauweise doppelt bezahlt. Allerdings ist es schwierig, die richtige Abstimmung zwischen einem geringen Gewicht und einem ausgewogenen Fahrverhalten zu erreichen.

So haben wir getestet:

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Die Freetouring-Ski der Kategorie über 98 Millimetern Breite haben wir im Rahmen des großen ALPIN-Skitests in Silvretta Montafon getestet. Das Testteam achtet dabei vor allem darauf, dass die Ski unter gleichen Bedingungen gefahren werden. Die jeweils sechsköpfigen Testteams (zur Hälfte Männer und Frauen) tauschen daher mittags die Ski, um sicherzustellen, dass alle Ski vormittags und nachmittags gefahren werden. 

Das Skigewicht wird von ALPIN auf einer geeichten Waage ermittelt. Die Angaben zu Taillierung und Radius übernehmen wir von den Herstellern. Die Länge der Ski wird mittels Wasserwaage an der Wand ermittelt (von der Spitze). 

Testnoten

Nach diesem Schema wurde getestet.

| © alpin.de
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Der ALPIN-Gewichtsindex

Er errechnet sich aus der Länge, dem Gewicht des Skis sowie der Taillierung. Damit geben wir für die Ski das Flächengewicht an. Da die Skibreite in den letzten Jahren eine so wichtige Größe geworden ist, halten wir das für sinnvoll. Somit kann ein breiter, leichter Ski einen niedrigeren Gewichtsindex aufweisen als ein schmalerer Ski, obwohl jener – absolut gesehen – leichter ist (bei gleicher Länge).

Fazit: 

Keine drei Kilo bei 180 Zentimeter Länge und einer Breite von 100 Millimetern unter der Bindung. Das wäre vor Jahren noch eine Sensation gewesen, diese Saison ist der Fischer Hannibal 100 unser Testsieger. 

Der Völkl BMT 109 kann im Powder und auf der Piste überzeugen und zeigt, dass die Karbon-Konstruktion von Völkl funktioniert. Der Line Skis Sick Day Tourist 102 könnte für den einen oder anderen genialen Skitag sorgen. Für alle, die einen super stabilen und wertigen Ski suchen, mit dem weniger aufgestiegen, dafür umso mehr abgefahren werden soll, ist der Stöckli Stormrider 100 eine echte Ansage. 

Weitere Eindrücke vom ALPIN Skitest 2015/2016

Text von Olaf Perwitzschky

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