Wer ökologisch nachhaltig leben möchte, muss nicht auf Fernreisen verzichten! Eine Möglichkeit: Klima-Kompensation.

Eine Möglichkeit, die CO2-Emission, die auf unseren Reisen anfällt, auszugleichen, ist die Investition in Umweltförderprojekte. Darauf spezialisiert haben sich Organisationen wie Atmosfair mit Sitz in Deutschland und die Schweizer Stiftung Myclimate. 

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Auf ihren Webseiten kann man die CO2-Menge errechnen und den entsprechenden Betrag dann gezielt spenden, ob an Solarenergie-Projekte in Äthiopien, Biogasanlagen in Indien oder Filtersysteme in Uganda. Bei einem Flug von München nach Katmandu kommt man beispielsweise auf 3,9 Tonnen CO2 und somit auf einen Kompensationsbetrag von 91 Euro.

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Auch der DAV Summit Club arbeitet mit Myclimate zusammen: Bei der Buchung kann man direkt 30 Euro als freiwilligen Beitrag spenden. Davon profitiert ein Klimaschutzprojekt in der nepalesischen Region Langtang, wo der Einsatz von Biomasse-Briketts und -Pellets Arbeitsplätze schafft, Brennstoff einspart und nachhaltige Wald-Nutzung fördert.

Hierhin fließt ein Teil der Spendengelder aus der Klimakompensation: Äthiopier installieren eine finanzierte Solarstromanlage auf ihrem Dach.

| © MyClimate

Weitere Informationen unter:  atmosfair.demyclimate.orgdav-summit-club.de/nachhaltig-reisen.html

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3 Kommentare

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olliS.

Wie wäre es denn mit Verzicht ? Warum muss man ans andere Ende der Welt fliegen um dort unser überzogenenes Anspruchsdenken zu verbreiten, warum langt es vielen nicht mehr einfach mal ne schöne Zeit in den Bergen der Alpen oder an der Nordsee zu verbringen ???
Wer mit offenen Augen durch die Welt, insbesondere durch die Alpen geht, sieht schon recht eindrücklich die Folgen unseres Lebenstills. Alle die jetzt gleich wieder aufstöhnen empfehle ich mal die Lektüre "Selbstverbrennung", von Schellnhuber. Spätestens danach wird man sich lieber in den Zug setzen und ins Werdenfelser Land fahren als nach Nepal zu fliegen. olli Schneider

alpin.de

Hallo Herr Buchmann, wir berichten journalistisch über die Möglichkeit der C02-Kompensation. Daher verstehen wir nicht recht, was Sie uns mit der Formulierung "Wer hat alpin zu dieser "Absolution" verholfen?" sagen möchten. Viele Grüße

Langerheinz

Wer hat alpin zu dieser "Absolution" verholfen?. Dieses Freikaufen, anstatt zu Verzichten erinnert an den Handel mit Ablassbriefen. Nur der Verzicht auf CO² - ausstoßende Beförderungsmaschinen ist die einzig ehrliche ökologische Alternative. Wollen wir jedoch der fairen Bepreisung inkl. der Umweltschäden Rechnung tragen, dann dürfen diese Spenden nicht freiwillig sein - bei einem DAV - Tochterunternehmen ist dies fast schon ein Verstoß gegen die Satzung. Im übrigen ich stehe dazu, bei meinen Bergfahrten egoistisch meine Kraftfahrzeuge zu nehmen. Ich streife mir aber mit diesem Ablasshandel kein grünes Mäntelchen um. Berg frei - Heinz Buchmann