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Anfang Dezember 2009 war es dann endlich soweit, die Bedingungen waren perfekt. Nach zweistündigem Zustieg mit Skiern erreichten Albert Leichtfried und Benedikt Purner den Einstieg zu ihrer Traumlinie. Gut 14 Stunden später hatte sie der Talboden wieder - die Erstbegehung der wohl längsten Eisroute (WI6/M7) Österreichs mit im Gepäck.
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Dass die beiden Profibergsteiger ihre Route "Moonwalk" tauften, ist nicht so sehr dem kürzlich verstorbenen King of Pop geschuldet, als vielmehr der Tatsache, dass Zu- und Abstieg bei Mondlicht erfolgten.
Auf Leichtfrieds Spuren
Gut ein Jahr nachdem Albert Leichtfried mit "Encore" (M12/M13), einer extrem schwierigen Mixroute, in der Eiskletterwelt für einiges Aufsehen gesorgt hatte, schaffte sein damaliger Sicherungspartner Benedikt Purner nun die erste Wiederholung.
"Ein super Tag - nicht nur habe ich es zum ersten Mal durch diese üble Passage geschafft, ich konnte auch gleich mit viel Biss auf den Metern danach meine erste Rotpunktbegehung machen. Die perfekte Eröffnung der Mixed- und Eisklettersaison für mich".
"Die Bewegungen sind derart komplex, dass ich mich jedes Mal wie ein Kokon im Seil verwickelte und dann aufgeben musste. Das macht diese Route so einzigartig, es muss nicht nur die körperliche Leistung passen, sondern auch das Seilhandling", kommentierte ein hocherfreuter Benedikt Purner seine Leistung.
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Ein Erfolg, dem ihn sein Sicherngspartner von Herzen gegönnt haben dürfte. Sein Name? Albert Leichtfried!
Quelle: Presseinformation Albert Leichtfried / AustriAlpin
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