Achtlos weggeworfene Zigarette könnte den großflächigen Waldbrand bei Hallstatt ausgelöst haben.

Seit Dienstag kämpft ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei, Bergrettung und Bundesheer darum, den Großbrand bei Hallstatt in Oberösterreich zu löschen. 

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Aufgetankt: Polizeihubschrauber nehmen Löschwasser im Hallstätter See auf.

| © Picture Alliance

Nach Angaben der Einsatzleitung habe man die Lage inzwischen unter Kontrolle, allerdings fänden sich in dem betroffenen Gebiet entlang des Klettersteiges "Echernwand" immer noch etliche Glutnester und kleinere Feuerstellen. 

Die Löscharbeiten in dem steilen und unzugänglichen Terrain gestalten sich als extrem schwierig. Bis zu sieben Hubschrauber sind im Dauereinsatz, um Löschwasser zum Bereich der Brandstelle zu transportieren. 

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Am Berg selbst versuchen Feuerwehrmänner, gesichert von Kräften der Bergrettung, die Flammen in der Felswand von oben zu bekämpfen.

"Das Ganze erfolgt im hochalpinen Gelände. Die Männer können mit Fahrzeugen hinaufgebracht werden, müssen dann aber noch einen einstündigen Fußmarsch zum Einsatzort zurücklegen. Dort löschen sie bei 35 bis 40 Grad Hitze und unter starker Rauchentwicklung. Danach sind sie sichtlich erschöpft. Das ist kein Kindergeburtstag", so Einsatzeiter Stefan Schiendorfer gegenüber nachrichten.at.

Wie die Landespolizeidirektion Oberösterreich in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird davon ausgegangen, dass "der Brand durch eine achtlos weggeworfene Zigarette entstanden sein dürfte".

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