Gerade einmal 117 Tage benötigte der australische Bergsteiger Steve Plain, um die höchsten Berge der sieben Kontinente zu besteigen.

1985 schrieb Richard "Dick" Bass ein Stück Alpingeschichte: Mit der Besteigung des Everest konnte der US-amerikanische Multimillionär und Bergsteiger als erster Mensch die Liste der "Seven Summits" komplettieren. Hatte Bass für die erfolgreiche Umsetzung dieses Herkules-Projektes noch mehrere Jahre benötigt, so purzelten seitdem die Rekorde.

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Fünf Jahre nach dem Triumph des Amerikaners konnten die beiden neuseeländischen Alpinisten Rob Hall und Gary Ball die höchsten Berge der sieben Kontinente in gerade einmal 214 Tagen besteigen. Eine Bestmarke, die in der Folgezeit mehrfach unterboten werden sollte, zuletzt 2017 von Janusz Kochanski. 

Allzu lange durfte sich der Pole über seinen Rekord (von 126 Tagen) allerdings nicht freuen: Der neue "schnellste" Mann heißt seit Mai 2018 Steve Plain. Der Australier, der sich vor vier Jahren bei einem Schwimmunfall einen Genickbruch zugezogen hatte, konnte die Bestmarke von Kochanski jetzt um neun Tage drücken.

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Nach der Besteigung von Mount Vinson (4892m / Antarktis), Aconcagua (6962m / Südamerika), Kilimanjaro (5895m / Afrika), Elbrus (5642m / Eurasien), Carstensz-Pyramide (4884m / Ozeanien) und Denali (6190m / Nordamerika) konnte Plain am Montag sein Projekt "7in4" mit der erfolgreichen Begehung des Mount Everest beenden. 

In diesem YouTube-Video erklärt Steve Plain sein Projekt:

Dieses Facebook-Video zeigt eine Akklimatisationstour jener Expedition auf den Nuptse, in deren Rahmen Plain den Everest bestieg:

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1 Kommentar

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Herpfar

Gewaltig, gewaltig.... bin beeindruckt. Ab nächster Woche geh ich trainieren - für mein Projekt "7in3andahalf". Rekorde müssen gebrochen werden. Schneller, schneller...um dann ein Jahr Auszeit zu nehmen - die verpasste Zeit auf Expedition nachzuholen.
Aber jetzt muss ich geschwind weiter, mein "Summit Schedule" zusammenschnipseln.