Regisseur Damiano Lavati erzählt von den wichtigsten Stationen und Erfolgen des Ötztaler Extremalpinisten.

Der große Auftritt ist seine Sache nicht. All die sportlichen Erfolge, und davon finden sich in der Vita des studierten Lehrers für Mathe und Sport so einige, haben Hansjörg Auer nicht abheben lassen. Im Gegenteil! 

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Der 33-Jährige ist und bleibt ein "Tiefstapler in eigener Sache". Ein Blick auf die Webseite des Profialpinisten genügt, um zu verstehen, warum.

Vier knappe Sätze finden sich hier zur Biographie des Ötztalers. Weniger geht fast kaum, und doch ist für Auer damit alles gesagt:

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Climbed my first summit of a 3000m peak by fair means in 1990. I know how it feels to wear climbing shoes since 1996. Started my carreer as a professional climber in 2009, when I quit teaching kids at secondary school. Received the Paul Preuss prize in 2016.

Understatement betreibt der Österreicher auch in Sachen alpinistische Erfolge. Wo manch einer seiner Kollegen jede noch so kleine Erstbegehung abfeiert, listet Auer - äußerst kurz und knapp - seine persönlichen Highlights auf.

© The North Face

Natürlich findet sich hier das Jahrhundert-Solo an der Marmolada-Südwand ("Weg durch den Fisch"), mit dem sich Auer 2007 "aus dem Stand" ins Rampenlicht der Bergsportwelt katapultierte - oder besser gesagt - katapultiert wurde. 

Auch die Free Solo-Begehung der Route "Mephisto" (an der Westwand des Heiligkreuzkofel) zählt für den North Face-Athleten zu den Höhepunkten seiner Karriere, die Erstbegehungen am Kunyang Chhish East (7400m) sowie am Gimmigela East (7005m) gehören ebenfalls dazu. 

In "no turning back" zieht Auer nun Bilanz über sein bisheriges bergsteigerisches Schaffen - und gibt dabei auch tiefe Einblicke in das Seelenleben eines außergewöhnlichen Profialpinisten. Absolut sehenswert!

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