Profialpinisten wollen vier Gipfel des Kangchendzönga-Massivs überschreiten.

Auch wenn der Versuch einer Wintertraverse am Manaslu vor zwei Jahren letztlich nicht von Erfolg gekrönt gewesen ist: Überschreitungen scheinen der Seilschaft Lunger-Moro zu liegen.

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Für dieses Frühjahr haben sich die beiden Profibergsteiger ein weitaus ambitionierteres Ziel als 2015. Am dritthöchsten Berg der Erde, dem Kangchendzönga (engl. Kangchenjunga), möchten die beiden Italiener eine wahre Monster-Traverese verwirklichen. Die Kangchenjunga Skyline Expedition soll Lunger und Moro nicht nur auf den 8586 Meter hohen Hauptgipfel des Massivs führen, sondern auch auf die drei Nebengipfel Yalung Kang (8505m), Central (8482m) und South (8476m).

Dabei müsste das Duo eine Distanz von über fünf Kilometern bewältigen, wenn die Komplettüberschreitung gelingen soll. Eine schier unlösbare Aufgabe. Allein schon deshalb, weil Moro und Lunger sich bei der geplanten Traverse über mehrere Tage permanent in der Todeszone bewegen würden. Und das alles ohne künstlichen Sauerstoff, denn die beiden Alpinisten haben angekündigt, die Unternehmung im Alpinstil und "by fair means" durchziehen zu wollen.

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"Das Projekt ist wirklich eines auf des Messners Schneide, sehr, sehr, sehr schwierig. Mal sehen, wie weit wir kommen", so Moro über die Herausforderung.

1989 war es einer russischen Expedition erstmals gelungen, die "höchstmögliche Traverse auf dem Planeten" (Moro) erfolgreich zu klettern, allerdings mit Hilfe von Flaschensauerstoff. Zu dem Team gehörte damals auch Anatoli Boukreev, der für den jungen Simone Moro zum Mentor, "besten Freund und Kletterpartner" werden sollte. 

Boukreev kam 1997- während einer gemeinsamen Expedition mit Moro - an der Annapurna ums Leben. "Anatoli sagte mir damals, es sei vielleicht eines Tages auch möglich, alle vier Gipfel ohne Atemmaske zu besteigen", so der 49-Jährige. Gut möglich, dass Moros Lehrmeister recht behält.

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Heribert auf Facebook

Viel Erfolg bei Eurer Expedition zu den "5 Schätzen des großen Schnee's". Mögen die Götter Euch gnädig sein