Wissenschaftler des Institutes für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) liesen im Wallis Schneemassen kontrolliert abgehen.

Zu Forschungszwecken lies ein internationales Team von Wisschenschaftlern auf einem Testgelände im Vallée de la Sionne (Kanton Wallis) am Donnerstag eine gigantische Lawine abgehen. 

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Mit einer Breite von bis zu 500 Metern war dies der größte kontrollierte Lawinenabgang der letzten 11 Jahre, wie das eidgenössische Institut auf seiner Webseite bekannt gegeben hat.

Mit dem Ergebnis zeigten sich die Forscher zufrieden. "Damit dieses Experiment gelingt, muss vieles zusammen spielen, u.a. Schneemenge, Schneedeckenaufbau sowie klare Sicht für Helikopterflug und Messgeräte", so Betty Sovilla, die wissenschaftliche Leiterin des Großversuchs.

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Die gigantischen Schneemassen waren mit Hilfe von Sprengkapseln, die von einem Helikopter abgeworfen wurden, in Bewegung gebracht worden - und kamen erst nach rund 2,5 Kilometern zum Stehen.

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