Hält der Klimawandel an, droht Wintersport in niedrigen und mittleren Lagen das Aus.

Der Winter 2016/2017 in den Alpen ist, was die Schneebedingungen anbelangt, so lala. Es geht schon was, aber man muss sich schlau machen, wo und ab welcher Höhe die Schneedecke für Skitouren reicht und eventuell weite Anfahrten in Kauf nehmen. Feinen Powder musste man bislang in diesem Jahr mit der Lupe suchen. Manche Alpenorte verzeichneten den schneeärmsten Dezember seit Beginn der Aufzeichnungen vor 150 Jahren. Zu warm, zu trocken war es lange Zeit.

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Eine unlängst veröffentlichte Studie des Schweizer Schnee- und Lawinenforschungszentrum SLF besagt, dass schneearme Winter die Regel werden und dass es in den Alpen bis zum Jahr 2100 bis zu 70 Prozent weniger Schnee geben werde.

Demzufolge würden dann nur noch Gebiete über 1.800 Metern Höhe genug Naturschnee zum Skifahren haben. Skigebieten unter dieser Höhe droht mittel- und langfristig das Aus. 

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Unter 1.200 Metern Höhe könnte Skifahren bereits in 20 Jahren nur noch auf Kunstschnee möglich sein. Tourengehen in diesen Höhenlagen hätte sich dann erledigt.

Dieses Szenario gilt für einen ungebremsten Klimawandel. Hingegen wird sich die Schneedecke lediglich um 30 Prozent reduzieren, falls die globale Erwärmung unter zwei Grad bleibt.

Unserem Karikaturist Georg Sojer nach bedroht der durch den Klimawandel hervorgerufene Temperatursanstieg nicht nur die Bedingungen für Wintersportler, sondern auch für Boulderer...

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