Vom 15. bis 18. August ging es mit Mammut über die Alpen. ALPIN-Leser Stefan Dirr war bei der Alpenüberquerung mit dabei.

Über 200 ALPIN-Leser hatten sich bis Mitte Mai um einen Platz im Alpencross-Team von Mammut beworben. Freuen durfte sich schließlich Stefan Dirr.

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Für den 33-jährigen Münchner sollte es die erste Alpenüberquerung seiner "Bergkarriere" werden, und dann gleich eine ganz spezielle noch dazu.

Denn beim Mammut Alpencross wird jeder der vier Tourentage in einem anderen Land verbracht. Ohne Taxiunterstützung wäre dies natürlich nicht möglich. Aber auch so müssen die Teilnehmer ein ordentliches Pensum von rund 8200 Höhenmeter bewältigen. 

Mammut Alpencross: Vier Länder in vier Tagen

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Am ersten Tag ging es für die Gruppe von Startpunkt Oberstdorf zur Kemptner Hütte (1844m). Über das Mädelejoch ging es am zweiten Tourentag hinunter nach Holzgau in Tirol. Von dort mit dem Taxi zur Alperschon Alpe (1670m), dann wieder zu Fuß zur Samspitze (2624m) und schließlich zur Ansbacher Hütte (2376m).

An Tag drei der Überschreitung stand zunächst der Abstieg nach Flirsch auf dem Programm. Anschließend wurde mit dem Taxi ins Fimbertal übergewechselt. Aus eigener Kraft ging es schließlich weiter zur Heidelberger Hütte, dann über den Fimberpass ins Val Sinestra (Schweiz). Von dort nochmals mit dem Taxo nach Scuol.

Die letzte Etappe begann ebenfalls mit Motorunterstützung: Von Scuol ging es mit dem Taxi zum Ofenpass. Von hier wanderte die Gruppe über das Val Mora bis ins italienische Livignio, dem Endpunkt der Tour.

Und wie hat es unserem ALPIN-Gewinner Stefan Dirr gefallen?

"Also der Alpencross war ein absoluter Traum. Ich bin den E5 schon mal ein Stück gegangen, aber da war recht viel los auf der Strecke. Deshalb hat mir besonders gut die Routenplanung (ein Tag, ein Land) gefallen. Bis auf die erste Etappe war ziemlich wenig los. Wir hatten die einsamen, lang gezogenen Täler meistens komplett für uns. Das Wetter hat auch perfekt mitgespielt und die Gruppe war sehr eingespielt

Es waren quasi auch nur eingefleischte Sportler und 'Bergler' dabei, deshalb war das Tempo ziemlich knackig, was aber auch gut war, um fit zu werden. Dieses Jahr war ich nämlich bisher kaum Wandern, sondern eher mit dem Rad (Rennrad, Mountainbike) unterwegs.

Technisch war die ganze Tour unproblematisch. Die Hüttenabende vielen teilweise recht zünftig aus; vor allem der Wirt auf der Ansbacher Hütte hatte immer einen lockeren Spruch auf den Lippen - echter Schmäh eben.

Die Stimmung untereinander war sehr locker und das Mammut-Team um Bergführer Gerold war professionell und gut drauf. Meine persönlichen Highlights waren die Samspitze als Gipfel sowie die Etappe vom Ofenpass nach Livigno mit Blick auf den See."

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