Am 21. November lud der Verband Deutscher Bergund Skiführer e.V. (VDBS) zum Jahrestreffen ins Altmühltal, zu dem rund 100 aktive Berg- und Skiführer (von insgesamt 550 ordentlichen Mitgliedern) kamen.

Der Outdoor-Boom hält unvermittelt an. Immer mehr Menschen zieht es in ihrer Freizeit in die Berge. Auf diesen Trend müssten sich Bergführer und Bergschulen besser einstellen, so der VDBS.

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Nachholbedarf sieht der Verband etwa in Sachen Öffentlichkeitsarbeit. So müssten die Verbraucher umfassender über Qualifikationen und Leistungen der staatlich geprüften Berg- und Skiführer informiert werden. 

Touren von kommerziellen Anbietern seien zwar in der Regel preislich attraktiver, aber aufgrund der schlechteren Ausbildung der eingesetzten "Guides" für den Verbraucher oftmals mit mehr Risiko verbunden, gibt der VDBS zu bedenken.

Weitere Themen der Tagung waren aktuelle Ergebnisse aus den in Zusammenarbeit mit anderen europäischen Bergführerverbänden entstandenen Untersuchungen zum Thema Sicherheit.

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Exemplarisch hierfür: die Haltekraft von unterschiedlichen Seiltypen oder die Festigkeit von neuartigen Fixpunkten im Eis.

Im Rahmen des 46. Bergführertages wurden auch Michael Schott als neuer Vize-Präsident und Uli Mayer als 3. Vorsitzender des Verbandes gewählt.

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