Die beiden verheerenden Erdbeben vom April und Mai dieses Jahres sind auch für den höchsten Berg der Erde nicht ohne Folgen geblieben.

Einem Bericht der chinesischen Tageszeitung "China Daily" zufolge habe die Nationale Chinesische Vermessungs- und Überwachungsagentur anhand von Satellitenbildern belegen können, dass die beiden schweren Erdbeben in Nepal - mit Stärken von 7,8 und 7,3 auf der Richterskala -, den Mount Everest um rund drei Zentimeter in südwestliche Richtung verschoben haben.

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Positionsveränderungen sind beim König der Achttausender keine Seltenheit: In der vergangenen Dekade sei der Berg, so die Vermessungs-Spezialisten, jährlich rund vier Zentimeter nordöstlich gewandert. Die jüngste Verschiebung nach Südwesten stellt daher ein absolutes Novum dar.

Und noch etwas wollen die Experten aus der Volksrepublik herausgefunden haben. Anders als zunächst angenommen, hätten die beiden Beben keinerlei Auswirkung auf die Größe des Berggiganten gehabt. Aufgrund von Messungen des europäischen Sentinel-1A-Radarsatelliten war zunächst davon ausgegangen worden, dass der Everest zweieinhalb Zentimeter an Höhe verloren habe.

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