Ein Leser würde gerne wissen, welchen Schwierigkeitsgrad (nach UIAA) der Hillary Step hat.

Frage von J. Sauerwein aus Gießen: Ich interessiere mich für den Hillary Step am Mount Everest. Ich würde gerne wissen, welchen Schwierigkeitsgrad (nach UIAA) der Hillary Step hat. Ich kann etwa 50 m im dritten Schwierigkeitsgrad klettern. Meinen Sie, das könnte reichen, wenn die körperliche Verfassung für 8000 Meter reicht?

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Antwort von Olaf: Der Hillary Step ist technisch nicht wirklich schwierig. Wie man auf dem Bild gut sehen kann, gibt es dort keine echten klettertechnischen Schwierigkeiten. Man würde ihn auf einer „normalen“ Höhe vielleicht mit UIAA I bis II bewerten. Außerdem ist der Hillary Step immer mit Fixseilen versichert. Das Problem sind die Höhe und inzwischen immer häufiger die vielen Leute, die an bestimmten Tagen dort oben unterwegs sind. Natürlich spielt auch die Schneemenge eine (kleine) Rolle.

Ich würde fast jede Wette eingehen, dass dort oben schon Leute unterwegs waren, die keinen III-er klettern können. Allerdings ist das sicherlich nicht ratsam. Natürlich spielen aber Ausdauer, Höhenverträglichkeit und die Gesamtkonstitution eine wesentlich wichtigere Rolle als das klettertechnische Vermögen.

Hillary Step

Der Hillary Step am Mount Everest: technisch nicht schwierig, aber verdammt weit oben.

| © summitpost.org
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Olaf Perwitzschky ist ALPIN-Testredakteur und staatlich geprüfter Bergführer. Berge sind seine Leidenschaft - und Ihre Fragen sind ihm Herausforderung! Jeden Monat beantwortet er Ihre Anliegen im ALPIN-Heft unter der allseits bekannten Rubrik "Olaf klärt das schon!".

Text von Olaf Perwitzschky

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8 Kommentare

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Gitti

Meine Meinung ist, dass nur Könner den Berg besteigen sollten

Goldfinger

Nach neusten Meldungen von Nepal Touristic wird ein Geländer angebracht.

Reinhold

Wen interessiert's ? Soll doch jeder machen, was er will. Der Berg nimmt sich, wen er will ...

Reinhard Büscher auf Facebook

Ich wundere mich immer, wieso jeder meint seine Meinung dazu äußern zu müssen, wer es denn nun verdient hat, auf den Everest zu steigen. Das muss doch jeder selbst wissen und für sich entscheiden!

Michael Wilfling auf Facebook

Danke, das nimmt mir ja den letzten Respekt. Wenn ich das jetzt richtig verstehe, ist der Everest in Wahrheit ein Wanderberg. Die Luft ist eben nur sehr, sehr dünn. Und zu kalt zum Wandern ist es auch.

Kalle

Wann wird der Berg endlich seine Ruhe finden ....

Allein schon der Mühl der da oben liegen bleibt ....

Und das nur weil ein paar Reiche sich toll finden das Sie da hoch getragen werden furchtbar!

Andreas Klein auf Facebook

Gut, dass man zukünftig angeblich einen >6.500m Gipfel vorweisen muss. Hoffentlich halten sich auch alle Veranstalter daran.

Hansjürgen Schumacher auf Facebook

50m im Schwierigkeitsgrad 3 ...wow....Für mehr reicht die Technik nicht und für länger die Kontition nicht?!! Warum müssen solche Leute unbedingt auf einen Berg wollen, der eigentlich nur den besten vorbehalten sein sollte!