Das Projekt "Bergsport Mountainbike – nachhaltig in die Zukunft" wird mit Mitteln des Freistaats gefördert.

Manch Bergwanderer fühlt sich von Mountainbikern gestört. Umgekehrt gibt es Biker, die von Wanderen genervt sind. Meist ärgern sich die Beteiligten im Stillen übereinander, manchmal kommt es aber zu Wortgefechten oder gar Handgreiflichkeiten.

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Besonders auf engen und schmalen Pfaden wird aus dem Miteinander von Natursportlern und Bergfreunden auch mal ein Gegeneinander, das mitunter von erstaunlicher Agressivität geprägt ist. 

Bester Stimmung: Vertreter des DAV und des StMUV bei der Übergabe des Förderbescheids.

| © Nico Galauch

Beim DAV sucht man nach Wegen, wie Spannungen zwischen der immer größer werdenden Zahl an Mountainbikern (Stichwort E-Bike-Boom) und der ungebrochen hohen Zahl an Wanderern abgebaut werden können und sieht in diesem Spannungsfeld auch Grundbesitzer als zu berücksichtigende Interessensgruppe. 

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Der Verband hat zum Zweck der Konflikt- und Friedensforschung das Modellprojekt "Bergsport Mountainbike – nachhaltig in die Zukunft" ins Leben gerufen, das in den zwei Pilotregionen Bad Tölz-Wolfratshausen und Oberallgäu erarbeitet, umgesetzt und evaluiert werden soll.

In den kommenden drei Jahren sollen hier laut DAV neben konkreten Wegekonzepten und entsprechenden Beschilderungen auch Handlungsleitfäden entwickelt werden. 

Die Projekt-Kosten von 358.000 Euro werden mit 250.000 Euro auch vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Dass man das Thema Mountainbiken in den Bergen auch mit viel Humor sehen kann, beweist unser Cartoonist Georg Sojer in dieser Fotogalerie:

Hier unser Produkttest Mountainbike von 2017:

Auf der Suche nach einem guten MTB-Rucksack?

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