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Begleitet wird das Frauen-Team von den Amerikanern Cory Richards (Photograph) und Chris Alstrin (Kamera).
Weihnachten feierte das Team mit deutschem Speck in der Sherpa-Hochburg Namche Bazar. Am Neujahrstag wurde es dann ernst und die drei starteten ihren Versuch, die Nordwand des Kwandge Lho zu begehen.
Über den Fortgang der Expedition berichtet Ines in einem Internet-Blog auf http://winterinnepal.blogspot.com.
Hier schreibt sie (Text leicht gekürzt und redigiert):
"Gemäß den eher schwierigen Eisbedingungen am Kwangde Lho entschieden wir uns für eine Kombination bereits bestehender Routen, am rechten Teil der Nordwand. (s. Skizze).
Hier war das Eis zwar auch sehr dünn und schien schwierig abzusichern, aber das sollte im Anbetracht der sehr kalten Temperaturen (-20 Grad) in einem überschaubaren Zeitrahmen möglich sein.
Das war unsere Idee, wir planten drei Tage für die Wand.
Schlaflose Nächte
Am Neujahrstag verließen wir das Basislager. Der fünfstündige Zustieg zum Wandfuß war diesmal einfacher, da wir das meiste Material bereits am Einstieg (5100m) deponiert hatten.Am 02. Januar beendete der Wecker um 04:30 Uhr unsere schlaflose Nacht. Um 6:00 Uhr stiegen Jen, Audrey und ich in die Wand ein und arbeiteten uns Seillänge für Seillänge höher. Nach zwölf Stunden errichteten wir einen optimalen Platz für unser Zelt, zu dritt fanden wir Platz darin, in dem eigentlich für zwei Personen vorgesehenen Light House Tent. Ein weitere schlaflose Nacht ging zu Ende.
Am 03. Januar stiegen wir mit weniger schweren Rucksäcken weiter, denn unser Plan sah vor, den Gipfel und den Abstieg zurück ins Hochlager (5600m) an einem Tag zu schaffen.
Leider wurden die Bedingungen immer schwieriger, das Eis dünner, der Fels brüchiger. Ich war nervös im Vorstieg, nur keinen Fehler zu machen, denn die Absicherung blieb mäßig.
Wir stiegen trotzdem weiter und erreichten um 14:00 Uhr den höchsten Punkt der Nordwand auf 5850m. Wir froren, aber waren begeistert von dem Blick auf die Südseite. Hier entschieden wir uns für den schmerzhaften Rückzug, denn sonst würden wir in der Nacht abseilen müssen. Und das wäre bei den niedrigen Temperaturen recht gefährlich. Es fehlten uns noch ca. 300 Höhenmeter zum Gipfel, auch hier sehr wenig Eis.
Es würde zu lange dauern. Ich war verzweifelt, so nahe dem Ziel umzukehren. Zurück im Hochlager in der Nacht stellte Audrey erste Schwierigkeiten mit Ihrer Zehe fest. Eine hoffentlich nur leichte Erfrierung. Wir versuchten am 4. Januar zügig abzuseilen, um der Kälte zu entkommen.
Am Abend erreichten wir das Basislager, alle waren froh uns wieder zu sehen."
Weiterer Versuch?
Am 07. Januar ergänzte der Fotograf Cory Richards im Blog, dass die Kanadierinnen Audrey Gariepy und Jen Olson keine Zeit mehr haben und ihre Abreise bevor steht.Ines und er werden dagegen einen weiteren Versuch starten. Zumindest wenn wir die von Cory benutze Redensart richtig deuten ("to have another go at the face").
Wir wünschen viel Glück und werden Sie über den Fortgang der Ereignisse auf dem laufenden halten.
Alle Berichte zur Expedition Ines Paperts am Kwandge Lho, viele Fotos und Filme finden Sie im Blog unter http://winterinnepal.blogspot.com.
Porträt von 4.seasons.TV über Ines Papert. Klicken Sie, um den Film zu starten.
Weitere Informationen zu Ines Papert auf alpin.de:
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Weitere Informationen zu Ines Papert:
www.ines-papert.de
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