Die "Huberbuam" sind derzeit in aller Munde: Nach ihrem Speed-Rekord an der Nose im Yosemite-Nationalpark zieht es die beiden bayerischen Brüder in den Süden des amerikanischen Kontinentes. Am 10. Januar 2008 wollen Alex und Thomas Huber für zwei Monate nach Patagonien. Geplant ist die Überschreitung dreier Gipfel, darunter der extrem schwierige Cerro Torre.
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Der Cerro Torre (3.133m) gilt als einer der schwierigsten und zugleich begehrtesten Gipfel der Welt. Die erste allgemein anerkannte Besteigung des ungemein abweisenden Granitberges gelang durch eine von Casimiro Ferrari geleitete Expedition 1974
Abweisend, extrem schwierig und eine große Herausforderung: Fritzroy (vorne) und Cerro Torre (Hintergrund). Bild: dpa.
Trotz des überragenden Erfolgs von "Am Limit", der den nicht geglückten Speed-Versuch an der "Nose" im vergangenen Jahr dokumentiert, wird es zu der Expedition in Patagonien keinen weiteren Film geben. Zwar sei der in Regie von Pepe Danquart entstandene Streifen Alexander Huber zu Folge eine "wunderschöne Erfahrung" gewesen. Aber: "Ein Kinofilm reicht."
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In einem Gespräch mit der DPA ließ der 38-Jährige zudem durchblicken, dass er sich für die nächste Zeit vor allem schwierige Kletterziel vorgenommen habe. Denn auch er gehöre zu denen, die nun "langsam älter werden". Zwar fehle es bislang keineswegs an Ausdauer und Zähigkeit, doch Maximalkraft für das Klettern ließe langsam nach.
"Man muss nicht zu den ganz großen Bergen der Welt fahren, um neue große Herausforderungen zu finden", sagte Huber. "Bergsteigen ist mehr als reine Höhe." Auch in den Alpen gebe es noch viele Ziele, die es wert seien, gemeistert zu werden. Schon bei einer Winterbegehung einer im Sommer längst überwundenen Route stellten sich neue Aufgaben und Schwierigkeiten.
Alexander Huber in Aktion. Quelle: www.youtube.com. Weitere Meldungen zu den Huberbuam auf alpin.de: