Vor gut drei Wochen sind Simone Moro und David Göttler auf der Südseite des Nanga Parbat (8125m) angekommen. Inzwischen haben die beiden Extrembergsteiger erste Akklimatisierungstouren unternommen. Dabei konnte das deutsch-italienische Zweierteam die Route bis auf 6350 Metern versichern. Damit wäre der "schwierige Teil erledigt", wie David Göttler in einer Nachricht auf Facebook schreibt.

Der Weg nach oben: Der Routenverlauf von David Göttler und Simone Moro durch die Rupalwand (Foto: The North Face).
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Inzwischen befinden sich Moro und Göttler bereits wieder im Abstieg Richtung Basislager. Nach ein paar Tagen Ruhe möchte das Duo dann die 7000-Meter-Marke in Angriff nehmen. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Dies zeigte sich in den zurückliegenden Tagen von seiner ausgesprochen milden Seite. Allerdings, so die Prognose von Wetterguru Dr. Charly Gabl, soll der Wind in nächster Zeit weiter an Stärke gewinnen. An einen Aufstieg bis auf 7000 Meter wäre dann wohl nicht mehr zu denken.

Ebenfalls derzeit in der Rupalwand unterwegs ist ein polnisches Team unter der Leitung von Tomasz Mackiewicz. Der Höhenbergsteiger hat noch nie einen Achttausender bestiegen. Das hält den Polen aber nicht davon ab, es immer wieder zu versuchen. Drei Mal war Mackiewicz bereits im Winter am Nanga Parbat unterwegs. Sein letzter Versuch führte ihn im Februar 2013 auf eine Höhe von 7200 Metern, ehe er seinen Alleingang abbrechen musste. Im vierten Anlauf soll es nun endlich mit dem Gipfel klappen.

Quellen: www.thenorthfacejournal.com

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