Es gibt Jahre, da schafft es keiner auf den K2, den zweithöchsten Berg der Welt, der ungleich schwieriger zu besteigen ist als der Mount Everest. 2014 jedoch häufen sich die Erfolgsmeldungen aus dem Karakorum. Alleine am 26. Juli standen mehr als 30 Bergsteiger auf dem Gipfel. Unter ihnen auch Tamara Lunger aus Bozen. Sie erreichte den Gipfel als erste Südtirolerin überhaupt zusammen mit Klaus Gruber. Beide waren ohne künstlichen Sauerstoff unterwegs wie aus einer Pressemeldung ihres Sponsors Gore-Tex hervorgeht.

Auf dem Gipfel des K2: Tamara Lunger ist überglücklich. (Foto: Gore-Tex)
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Um 16:30 Uhr am Samstag, den 26. Juli erreichte die Nachricht das Basislager auf dem Baltorogletscher in Pakistan: "Sind oben!" Bei besten Wetterbedingungen stand Tamara zusammen mit ihrem Seilpartner Klaus auf dem Gipfel des K2.

Der K2 ist der zweithöchste Berg der Welt und gilt als der schwierigste Achttausender. Bei ihrer Besteigung verzichteten Tamara und Klaus auch an den schwierigen Gipfeletappen auf Sauerstoffflaschen und die Hilfe von Hochträgern.

Nur wenige Bergsteiger sind auf diese Weise an den hohen Achttausendern unterwegs und noch weniger schaffen es unter diesen Voraussetzungen "by fair means" auf den Gipfel. Umso höher ist die Leistung der beiden einzuordnen.

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Das Heft als Beweis: Besteigung pünktlich zum 60. Jubiläum der Erstbesteigung. (Foto: Gore-Tex)

Nur 14 Bergsteigerinnen konnten bisher diesen "Berg der Berge" erklimmen, davon erreichte nur eine Handvoll den Gipfel ohne die Zuhilfenahme von Flaschensauerstoff. Diese Leistung glückte Tamara nun ebenfalls, sie stand als erste Südtirolerin und zweite Italienerin auf dem K2 – und das fast auf den Tag genau 60 Jahre nach der Erstbesteigung des Berges durch eine italienische Expedition.

Wegen des Jubiläums waren ungewöhnlich viele Expeditionen am Berg unterwegs. Insgesamt erreichten am 26. Juli 2014 mehr als 30 Menschen den Gipfel! Nur den wenigsten gelang dies jedoch ohne Sauerstoff aus der Flasche und die meisten nahmen bis zum letzten Hochlager und teilweise bis zum Gipfel die Hilfe von Sherpas bzw. Hochträgern in Anspruch.

Weitere Inforamtionen zu Tamara Lunger und Klaus Gruber finden Sie auch unter www.tamaralunger.com und www.grubernikolaus.blogspot.it .

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