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Die Bergführer schlugen also mit ihren Pickeln rund 2500 Stufen (!) in das Eis der Nordwand.
Dass fast 100 Jahre später, zur Zeit der Erstausgabe von ALPINISMUS 1963, just diese Rinne nach ihm benannt sein würde und sich an schönen Sonntagen durchaus zwischen 20 und 30 Bergsteiger auf seinen Spuren befinden würden, konnte Markgraf Pallavicini nicht geahnt haben.
Die Erstausgabe von ALPINISMUS bezeichnete die Pallavicini-Rinne als "wohl eine der beliebtesten Eistouren in den Ostalpen".
Zugleich ergab sich daraus auch die Kritik, dass "eine derartige Bevölkerung in Steilrinnen weniger angenehm sei".
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Auf dem Normalweg zum Großglockner: Eine Menschenschlange zieht über die Glocknerscharte auf den Gipfel - ein Modeberg ist der Glockner geblieben. Nur die Pallavicini-Rinne ist wegen des Klimawandels aus der Mode geraten!
Heute ist die Wiederholerzahl eher überschaubar. Von etwa "20 bis 40 Begehungen" (pro Jahr, wohlgemerkt!) berichtet Wolfgang Hackel, Bergführer aus Zell am See und Hüttenwirt der Oberwalder Hütte.
Geschuldet ist diese geringe Anzahl dem wenigen verbliebenen Eis. Schuld am "Unmodischsein" ist also nur der Klimawandel.
Ein aktuelles Bild vom Großglockner (links) zeigt die Pallavicini- Rinne (rote Linie) im Sommer mit sehr viel weniger Eis. Kein Wunder also, dass sie heute nicht mehr so in Mode ist wie noch 1963. Das Foto von damals zeigt den Bereich des Einstiegs (türkiser Rahmen in der aktuellen Aufnahme).
Klicken Sie sich durch die Slideshow mit ausgewählten Titelbildern aus 50 Jahren ALPIN.









