Die aktuelle Mitgliederstatistik des Österreichischen Alpenvereins (ÖAV) zeigt: Die Anziehungskraft der Bergwelt ist ungebrochen.

Fast 19.000 Menschen sind dem Alpenverein im vergangenen Jahr neu beigetreten, das entspricht einem Zuwachs von 3,7 Prozent. Seit Januar 2017 zählt der Alpenverein 521.575 Mitglieder. 10 Jahre zuvor hatte der ÖAV noch 200.000 Mitglieder weniger.

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Mit deutlich über einer halben Milion Mitglieder ist er nicht nur der größte Bergsportverein Österreichs, sondern auch der zweitgrößte Alpinverband weltweit. Der größte ist der Deutsche Alpenverein im Nachbarland, dessen Mitgliederzahl bereits 2013 die Millionen-Marke erreichte.

Die meisten Alpenvereinsmitglieder (fast 120.000 Menschen) Österreichs sind in Wien beheimatet, knapp gefolgt von über 106.000 Mitgliedern in Tirol.

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Die größte Alpenvereinssektion in Österreich ist der Alpenverein Innsbruck mit 51.538 Mitgliedern. Spitzenreiter im Osten sind die Wiener Sektionen Edelweiss (49.658 Mitglieder) und Austria (39.950 Mitglieder).

Das Durchschnittsalter im Alpenverein liegt bei 42,8 Jahren und entspricht somit etwa dem Durchschnitt der österreichischen Gesamtbevölkerung. Rund ein Drittel der Mitglieder ist jünger als 30 Jahre und gehört damit der Alpenvereinsjugend an. Der Frauenanteil im Alpenverein liegt bei 43,7 Prozent, 56,3 Prozent der Mitglieder sind Männer.

Freut sich über neue Mitglieder: Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora.

Angesichts der Zahlen sagte Alpenvereinspräsident Dr. Andreas Ermacora: "Dass so viele Menschen Mitglied im Alpenverein sind, verleiht unseren Anliegen auch gesellschaftspolitisch Gewicht. Über 500.000 Mitglieder bilden eine starke Wertegemeinschaft. Wir sehen es als unseren Auftrag, sie auch langfristig für den Alpenverein zu begeistern und bestmöglich auf ihren Wegen ins Freie zu unterstützen.“

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