Ziel auch bei Schneefall

Bei ausreichend Schnee macht die Abfahrt durch den lichten Hochwald auch bei schlechten Sichtbedingungen Spaß

  • Tourdaten
  • Anreise
  • Literatur
Skitour, leicht Deutschland
Dauer 4 Std.
Strecke 16,27 km
Aufstieg 920 Hm
Abstieg 920 Hm
Höchster Punkt 1601 Hm
Tiefster Punkt 679 Hm
Bewertung
Kondition
Technik
Erlebniswert
Landschaft
Exposition
N O S W
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Beste Zeit

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Tourbeschreibung

Einfache Skitour auf auf eine formschöne Schneepyramide mit längerem Forststraßenanteil und vielen Waldpassagen. Ideal bei hoher Schneelage, damit man durch den lichten Hochwald abfahren kann. Alternativ kann auch über die Forststraße abgefahren werden. Am Gipfelaufbau bieten sich tolle ost- und westige Skihänge als Abfahrtsvarianten an.

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof folgt man der Bahnhofstraße nach Osten und ab der Rechtskurve der Karwendelstraße zum südlichen Ortsausgang. Nach einer Wiese führt links ein Sträßchen zum Schloß Hohenburg und durch die Gebäude hindurch. Geradeaus folgt man dem Wanderweg am Weinberg entlang, bis rechts ein kleines Brückerl über den Bach zum Parkplatz Hirschbachtal führt. Hier können bei guter Schneelage die Skier angeschnallt werden (20-30 Min. vom Bahnhof). Eine breite Fahrstraße führt nun über die flachen Wiesen hinein in den waldigen HIrschbachgraben. Vorbei an der Winterstube kommt man zu einer Straßenverzweigung kurz vor der Stickelalm (P. 895 m der AV-Karte). Hier hält man sich an der rechten Forststraße, die jetzt deutlich steiler in den Sulzbachgraben führt, bald aber wieder nach links hinauszieht. Noch bevor man den Markgraben überschreitet, steigt man rechts durch den lichten Hochwald auf. Man folgt dem anfangs breiten, flachen Rücken bis zu einer steileren Stufe.  In weiten Kehren geht es nun hinauf zum Habichl, einer Verflachung, wo man eine Forststraße kreuzt. Über flache Lichtungen gelangt man nach Osten bald zu einer weiteren Forststraße, die nach rechts zur Lenggrieser Hütte führen würde. Der Weg zum Seekarkreuz führt über die Straße hinweg durch den Wald zu einer größeren Wiese, oberhalb der man erneut auf eine Forststraße stößt. Man folgt der Straße nun nach rechts über zwei Kehren bis zu einem Sattel am Ansatz des Seekarkreuz-Nordostrückens (P. 1501 m). Über den baumfreien Gratrücken gelangt man ohne weitere Orientierungsprobleme zum höchsten Punkt. Die direkteste Abfahrt folgt dem Anstiegsweg.

Varianten: Vom Gipfel kann man über herrliche Osthänge hinabschwingen zur Rauhalm. Von dort kommt man über einen Gegenanstieg wieder zum Sattel bei P. 1501 m. Eine weitere Variante führt vom Gipfel kurz nach Süden in eine kleine Senke am Grat und dann nach rechts (Westen) hinab zur Seekaralm bzw. zur Lenggrieser Hütte. Von dort gelangt man entlang der teils sehr flachen Forststraße wieder zurück zur Aufstiegsroute.

Lichter Hochwald im Aufstieg zum Seekarkreuz

| © Markus Stadler

Sicherheitshinweise

10 Tipps "Sicher auf Skitour" findet Ihr hier.

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Ausrüstung

Skitourenausrüstung.
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Bei guten Schneeverhältnissen unbedingt den schönen Osthang zur Rauhalm mitnehmen, auch wenn anschließend ein Gegenanstieg fällig wird.

Tipp des Autors Markus Stadler

Weitere Infos und Links

INFO
Tourist Information Lenggries, Rathausplatz 2, 83661 Lenggries, Tel.: +49 8042 5008800, lenggries.de

 

GEHZEITEN
Bahnhof Lenggries - Parkplatz Hirschbachtal 0:30 Std.
Parkplatz Hirschbachtal  - Abzweigung Stickelalm 0:30 Std.
Abzweigung Stickelalm - Habichl 0:45 Std.
Habichl - Seekarkreuz 0:45 Std.
Abfahrt bis Parkplatz Hirschbachtal ca. 1:00 Std.
Parkplatz Hirschbachtal - Bahnhof Lenggries 0:30 Std.

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