Körperlich wenig anstrengender, aber ausgesetzter Anstieg auf einen Parade-Kletterberg mit herrlichem Ausblick auf Allgäuer und Ammergauer Alpen.
  • Tourdaten
  • Anreise
  • Literatur
Bergtour, schwer Deutschland
Dauer 6 Std.
Strecke 7,93 km
Aufstieg 730 Hm
Abstieg 730 Hm
Höchster Punkt 1884 Hm
Tiefster Punkt 1148 Hm
Bewertung
Kondition
Technik
Erlebniswert
Landschaft
Gefahrenpot.
Exposition
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Beste Zeit

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Tourbeschreibung

Der Geiselstein in den Ammergauer Alpen ist die markanteste Erhebung über Halblech. Seinen Gipfel muss man sich mit Können und Courage "verdienen".

Die felsige Spitze des Geiselsteins ist überhaupt nicht schwer zu finden, ragt sie doch imposant über den lieblich grünen Wiesen des Wankerflecks im Halblechtal auf.

Wegbeschreibung

Vom Wankerfleck rechts an der Kapelle vorbei und die große Wiese überqueren. Auf der anderen Seite über das Bachbett steigen und unter der Nordwand des Geiselsteins anfangs dem Fahrweg, jedoch nach wenigen Minuten dem steiler werdenden Steig folgen. Zum Schluss durch offenes Gelände und lichten Bergwald immer steiler hinauf bis zum Geiselsteinsattel. Dort unter die Felswand und links um die Kante herum – nicht dem Wegweiser „SW“ folgend, sondern kurz hinauf und jenseits der Kante wieder kurz ausgesetzt hinab. Ab hier leichtes Schrofengelände bis zu einem kleinen Absatz mit Marterln. Hier beginnt die eigentliche Kletterei durch die Doppelrinne des Normalwegs (II). Vorsicht auf Steinschlag bei Vorauskletternden. Griffe und Tritte sind teils sehr abgeklettert, in trockenem Zustand aber noch gut griffig. Bei Nässe extrem gefährlich! Im Aufstieg zum Nordgrat zwei Ring- und vereinzelt Bohrhaken. Man sollte sich grundsätzlich eher auf der Rippe halten, als sich in eine der beiden angrenzenden schuttreichen Rinnen abdrängen zu lassen. Die Schlüsselstelle ist mit zwei Gewindeschrauben entschärft und befindet sich etwa in Mitte der Rippe. Abstieg wie Aufstieg zum Geiselsteinsattel, dann über das Kar und den latschenbewachsenen Kessel zwischen Gumpenkarspitze und Hochplatte hinab. Kurz hinauf zum Kenzensattel und zur Kenzenhütte. Per Kenzenbus zurück nach Halblech.

Kenzenhütte

| © Thorsten Unseld

Sicherheitshinweise

Sicher Bergwandern: 1o Empfehlungen des DAV

Sicher unterwegs im Blockgelände. Tipps zum Gehen in weglosem Gelände findet Ihr hier .

Ausrüstung

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Alles was Ihr noch für die Tour benötigt, findet Ihr im ALPIN-Shop .

 

Weitere Infos und Links

INFO

Gästeinformation Halblech, Bergstraße 2a, 87642 Halblech,

Tel. ­+49 8368 285, www.halblech.de

 

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