Zwischen Zugspitze und Heimgarten

Estergebirge: Wandervergnügen im goldenen Schatten der Zugspitze

Im Norden wird das Estergebirge vom bekannten Höhenzug Heimgarten – Herzogstand begrenzt, im Süden dominiert das Zugspitzmassiv mit Deutschlands höchstem Gipfel. Da geraten die Gipfel zwischen Loisach- und Isartal oft in ­Vergessenheit. Umso schöner für alle jene, die Ruhe und Einsamkeit suchen.

Estergebirge: Wandervergnügen im goldenen Schatten der Zugspitze
© Anton Brey

Estergebirge: Wandervergnügen im goldenen Schatten der Zugspitze

Sieben Uhr morgens am Walchensee. Der Parkplatz der Herzogstandbahn wägt sich in trügerischer Ruhe. Denn innerhalb der nächsten Stunde werden unzählige Wanderer und Tagesausflügler in Schlange stehen, um sich die rund 800 Höhenmeter bis auf den Fahrenberg hochbringen zu lassen. Doch zu dieser frühen Stunde bin ich allein.

Ein leichter Nebelschleier liegt über dem eiskalten Wasser des Walchensees. Die Luft ist klar und frisch, als ich den Pfad zum Herzogstand hinauflaufe. Am Gipfel angekommen, erstreckt sich vor mir der imposante Grat bis zum Heimgarten, links und rechts liegen mir gleich zwei Seen zu Füßen: Der Kochel- und der Walchensee. Und tatsächlich: Die Aussicht von hier dürfte wohl das Parade­motiv eines jeden Influencers sein.

<p>Blick vom Herzogstand auf den Walchensee.</p>

Blick vom Herzogstand auf den Walchensee.

© picture alliance / Thomas Lammeyer
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Text von Rabea Zühlke

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