Anreise:

Bei guten Verhältnissen auch im Winter möglich: der Jubiläumsgrat
Bei guten Verhältnissen auch im Winter möglich: der Jubiläumsgrat

Mit dem Auto über den Fernpass und Imst oder über die Inntalautobahn zur Ausfahrt Ötztal. Nahezu durch das gesamte Tal nach Zwieselstein dort rechts nach Vent. Gebührenpflichtige Parkplätze (4 Euro/Tag) vor dem Ort und am Sessellift Wildspitze. Mit der Bahn über Innsbruck bis Ötztal-Bahnhof, von dort Bus in alle Orte des Ötztals.

Info:

Tourismusverband Vent

A-6458 Vent

Tel. 00 43/52 54/81 93

Fax 00 43/52 54/81 74

www.vent.at

Bergführer:

Haus Hubertus

A-6458 Vent 29

Tel. 00 43/5 254/81 06

Fax 00 43/5 254/30121

www.bergfuehrer-vent.at

Bergbahn:

Sessellift Wildspitze, Sommerfahrplan 8.00 – 12.00, 13.00 – 17.30 Uhr

Tel. 00 43/52 54/81 53

Literatur:

Walter Klier: Alpenvereinsführer Ötztaler Alpen, Bergverlag Rother, 2002.

Karten:

Alpenvereinskarte, Blatt 30/6, Wildspitze, 1:25000

ALPIN-Tipp:

Der Hüttenanstieg erfolgt von der Bergstation des Sessellifts, 2356 m, in 1 1/2 Std. Wer auf diesem Weg noch das Wilde Mannle, 3019 m, "mitnimmt", ist für die Wildspitze schon ein bisschen akklimatisiert. Mit Abstieg zur Hütte max. 3 Std.

Die Touren

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1. Wildspitze, 3770 m, Rofenkarferner

Gesamtzeit: 6 Std.

Höhenmeter: 970 Hm

Schwierigkeit: leicht

Der "neue" Weg über den Rofenkarferner bietet eine technisch leichte und objektiv sicherere Alternative zum Mitterkarferner mit allerdings einigen Spalten.

Beste Zeit: Juni – September

Route: Von der Hütte kurz Richtung Wildes Mannle, bis links ein Pfad zum Rofenkarferner leitet (3/4 Std.). Im linken Teil des Ferners zu P. 3552 (1 3/4 Std.). Jenseits schräg nach NW hinab, unter der Nordwand queren und über einen etwas steileren Hang zum Nordgipfel (1 Std.) – Gratübergang zum Südgipfel (10 Min.)

2. Rofenkarferner –Jubiläumsgrat

Gesamtzeit: 7 Std.

Höhenmeter: 930 Hm

Schwierigkeit: mittel

Die elegante Alternative im Schlussanstieg zum Nordgipfel.

Beste Zeit: Juni bis September

Route: Von P. 3552 an umrundet man ein Felsköpfchen nördlich und steigt ziemlich genau nach W über einen anfangs breiten Firnhang empor auf den eisigen Grathöcker von P. 3677. Jenseits am nunmehr schmäleren Grat hinab in eine weite Einsenkung. Über den Steilaufschwung, stets mit Abstand zu den Wechten hinauf zum Nordgipfel (je nach Verhältnissen 1 – 1 1/2 Std.).

3. Mitterkarferner – Mitterkarjoch

Gesamtzeit: 5 1/2 Std.

Höhenmeter: 926 Hm

Schwierigkeit: leicht

Der übliche Normalanstieg von der Breslauer Hütte mit einer je nach Verhältnissen steinschlaggefährdeten Rinne ins Mitterkarjoch.

Beste Zeit: Mai bis Juli

Route: Von der Hütte nach NW auf den geröllbedeckten Mitterkarferner und über ihn nach N zuletzt durch eine unangenehme Rinne (im Abstieg Abseilmöglichkeiten) ins Mitterkarjoch (2 Std.). Im Bogen nach N und O um den vergletscherten P. 3686 herum an den SW-Grat des S-Gipfels und über ihn zum höchsten Punkt. 4. Abstieg über den Vernagtferner

Gesamtzeit: 7 Std.

Höhenmeter: 1020 Hm

Schwierigkeit: leicht

Wer noch ein paar Tage Zeit hat, um weitere Gipfel anzuschließen, überschreitet die Wildspitze am besten zur Vernagthütte, Tel. 00 43/6 64/1 41 21 19

Beste Zeit: Juli bis September

Route: Vom Gipfel am SW-Grat und im Bogen nach NW und W hinab, nördlich unter dem Brochkogel vorbei ins Brochkogeljoch. Nach SW über den Vernagtferner und die Moräne hinab zur Vernagthütte, 2755 m.