Welche Füllung spendet mehr Wärme? Daune oder eine synthetische Isolierung? Wir haben zehn Isojacken mit minimalem Gewicht und Mini-Packmaß getestet.

So haben wir getestet:

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Wir hatten alle Testmodelle in den Größen S, M und L zur Verfügung (bis auf Adidas und Patagonia (nur S und M). Die Testmodelle wurden im Kühlhaus der Firma Endres in Garmisch-Partenkirchen 72 Stunden bei plus vier Grad vorgekühlt und dann mit einer hochwertigen Infrarot-Ausrüstung (Testo 885 mit einer Auflösung von 0,03 Grad Celsius) thermografiert.

Thermobild Isojacke

Bei der Thermografie ist schnell zu erkennen, wo Wärme entweicht.

| © Birgit Gelder

Dabei ist immens wichtig, dass für alle Jacken dieselben Ausgangskriterien gelten. Zudem wurden die Jacken im Hochgebirge getragen und von drei Testern (in den unterschiedlichen Größen) auf Passform, Schnitt und Details bewertet.

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!!!Achtung: Unseren aktuellen Test "Warme Kunstfaserjacken" finden Sie hier!!!

Die Angaben zur Füllung (Qualität, Füllmenge) stammen von den Herstellern. Das Gewicht der Jacken haben wir auf einer geeichten Waage in Größe L (so nicht anders vermerkt) nachgewogen.

In den Bergen ist man besonders bei einer Pause froh um eine warme Jacke.

| © Birgit Gelder

Fazit:

Teuer muss nicht gleich gut sein. Zwar kommt auch der Testsieger aus der oberen Preiskategorie, aber andere hochpreisige Jacken zeigten deutliche Schwächen. Unser Testsieger ist die Rab Continuum Jacke, die die größte Füllmenge aufweist und damit auch am besten isoliert. Und das bei erstaunlich geringem Gesamtgewicht.

Die Adidas Terrex Climaheat Agravic konnte mit ihren aufwendigen Kammern punkten und bekommt den Allround-Tipp.

Der Gewichtstipp geht an das Patagonia Ultralight Down Jacket, das trotz ordentlicher Füllmenge noch mit einem minimalen Gewicht aufwartet.

Der Preistipp geht an The North Face mit der Thermoball Jacke, die uns von den Kunstfaserjacken am interessantesten erschien.

Text von Olaf Perwitzschky

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