Isolierende Füllungen aus Kunstfasern sind nicht neu. Doch die Eigenschaften dieser Füllungen werden immer besser. Wir haben 2017 zehn warme Kunstfaserjacken für euch getestet; die meisten sind noch immer im Handel erhältlich.

So haben wir getestet

Test, Produkttest, Kunstfaser Isolationsjacken

Unten kalt, oben immer wärmer, dafür (Kunst-) Schnee von der Seite. Das Einsatzspektrum der Isojacken haben wir beim Test voll ausgekostet.

| © Birgit Gelder

Wir hatten gemäß unserer Anforderung alle Testjacken in den Größen Damen S und Herren M und L zum Testen im Haus. Die Testjacken wurde auf einer Präzisionswaage in der angegebenen Größe gewogen.

+++ Unseren aktuellen Test zu leichten Kunstfaserjacken findet ihr hier. +++

Da uns die Testjacken für drei Monate zur Verfügung standen, haben wir sie bei allen Formen winterlicher Betätigung mit einer Vielzahl von Probanden ausprobiert und bewertet. Abschließend haben wir die Isolationsfähigkeit der Jacken mit einer Thermo-Kamera ermittelt.

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Auch mit Gurt lasssen sich bei Ortovox die hochgesetzten Taschen gut nutzen.

| © Birgit Gelder

Fazit

Welche ist die beste Kunstfaserjacke? Nach unserem umfangreichen Testlauf haben wir uns (knapp) für die Proton von Arc’teryx entschieden. Vor allem, weil man die Jacke gut als 3. Lage tragen kann, aber auch sehr gut als Isolationsschicht unter einer Hardshell. Die Proton ist keine der ganz warmen Jacken, aber sehr universell einsetzbar.

Den Allround-Tipp gibt es für die Berghaus Reversa Syn. Mit dem Wendejacken-Prinzip erweitert Berghaus den Einsatzbereich, die Jacke ist warm und leicht.

Die Montane Prism ist unser Preis-Tipp. Die Jacke kostet mit 150 Euro etwa 100 Euro weniger als viele der anderen Testjacken und schlägt sich in dem Testfeld gut.

 

Text von Olaf Perwitzschky

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