Extra-Power aus der Packung

Im Test 2022: Das sind die besten Energieriegel

Sie sollen geballte Energie in sich haben, gut bekömmlich sein und lecker schmecken. Doch nicht alle Riegel halten, was der Name oder die Verpackung versprechen. Wir haben fünf Riegel dem Geschmackstest unterzogen.

Im Test 2022: Das sind die besten Energieriegel
© Birgit Gelder

Über das selbst geschmierte Vollkornbrot auf Tour geht fast nichts. Auf Tagestouren mag das noch funktionieren. Aber spätestens, wenn man mehrere Tage unterwegs ist, wird das schwierig. Und für alle, die auf geringes Gewicht und schnell verfügbare Power setzen, sind Energieriegel oder Gels unersetzlich.

Wir haben in fünf Riegel reingebissen und sie genau auf Geschmack und Inhalt getestet.

Energieriegel im Test: Was muss ein Powerriegel können?

Besonders die Lebensmittelindustrie verspricht gerne mehr, als die Produkte am Ende halten. Ist das bei Energieriegeln auch so? Jain! Alle hier vorgestellten Riegel liefern Energie. Doch man sollte genau hinsehen und sich überlegen, was man wirklich braucht. Denn Energie in Form von Zucker ist zwar billig, schnell verfügbar und sofort wirksam, hält aber leider auch nicht lange vor.

Energieriegel im Test: Darauf kommt es an

Für unterwegs ist ein idealer Mix aus kurzkettigen (Zucker) und komplexen Kohlenhydraten sinnvoll. Diese ausgewogene Mischung weist beispielsweise die Energie-Bombe von Seitenbacher nicht auf. Sie beinhaltet grundsätzlich für einen Energieriegel wenig Kohlenhydrate und diese dann fast nur in Form von Zucker. Nichts, was man auf einer langen Tour nutzen sollte (und dafür auch zu teuer). Aber gut, um vielleicht noch die letzten 30 Minuten zur Hütte zu schaffen.

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Energieriegel für Bergsportler sollten idealerweise 60 Prozent Kohlenhydrate beinhalten, davon maximal die Hälfte (besser weniger!) als Zucker. Auch ein hoher Fettanteil ist für einen Riegel, den ich auf Tour essen möchte, nicht sinnvoll. Hier schlägt die Energie-Bombe wieder voll zu: 28 Prozent Fettanteil – für einen "gesunden" Riegel zu viel!

Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass nicht unnötige Zusatzstoffe enthalten sind. Vitamine nimmt man nicht mit einem Riegel auf und die werden meist künstlich beigefügt.

Energieriegel im Test: Das ist unser Fazit

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Dennoch gibt es definitiv Riegel, die besser schmecken als andere. Einfach mal ein paar ausprobieren, dann wird man schon seinen Liebling finden. Wenn der dann noch eine Konsistenz aufweist, die man mag, ist man am Ziel! Dann lohnt es sich, auf Tour immer ein paar davon im Rucksack zu haben.

Hier findet ihr unseren Produkttest mit den fünf getesteten Energieriegeln:

1 Kommentar

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Felix

Ja, ich weiß, immer die Klugscheißer und Meckerer... Trotzdem: Wieso Ihr den Xenofit Riegel zu den 5 besten zählt, wo er doch viel zu überladen mit Vitaminen ist, verstehe ich nicht. Es ist Euch sicher nicht entgangen, dass schon in nur zwei 50g Riegeln
204% an Vit. E,
125 % Vit. C,
364 % (!) Vit. B1,
143 % Vit. B2,
139 % Niacin,
307 % (!) Vit. B6
144 % Folsäure,
141 % Biotin und
137 % Pantoihensäure
enthalten sind, und zwar jeweils der empfohlenen Tagesdosis!
Geht man nun von der empfohlenen Verzehrempfehlung auf der Verpackung aus ("1-4 Riegel, bei Bedarf mehr" (!)) und ißt 4 Riegel auf einer Tagestour, hat man die doppelte Menge der o. g. Mengenangaben zu sich genommen.
Also z. B. 728 % Vit. B1 der empfohlenen Tagesdosis oder 614 % an Vit. B6.
Dazu kommt ggf. noch Frühstück und Abendessen, die ebenfalls Vitamine beinhalten.
Ob das noch gesund ist...?