T-Shirts für Bergaktivitäten müssen ziemlich viel drauf haben, um ihrem Träger angenehme Begleiter zu sein. Wer sein Shirt bergauf wie bergab überhaupt nicht wahrnimmt, hat die richtige Wahl getroffen.

Anziehen, losgehen, wohlfühlen, ausziehen – und zwischendrin kein bisschen gespürt, was da so meinen Oberkörper bedeckt hat? Das wäre der Idealfall. Doch allzu oft haben T-Shirts für Bergerlebnisse störende Eigenschaften. 

Die ALPIN-August-Ausgabe mit den getesteten Shirts könnt ihr hier online nachbestellen. 

| © ALPIN

Einige Funktionsshirts etwa beginnen beim ersten Schwitzen unangenehm zu riechen, selbst dann, wenn sie wieder trocken sind, oft sogar noch nach einigen Waschmaschinengängen. 

+++ Einen Test mit nachhaltigen Hardshell-Jacken findet ihr hier! +++

Baumwollshirts trocknen zu langsam, stören wenn sie feucht sind bei Bewegungen und kühlen bei Pausen oder im Wind ihre Träger unangenehm aus. Gut dass sich immer mehr sportlich ausgerichtete Hersteller etwa um neuralgische Schwitzstellen unterm Arm, am Rücken, am und unterm Halsausschnitt kümmern. Dabei ist besondere Luftdurchlässigkeit samt angenehmem Körperklima nicht unbedingt nur dank künstlichen Funktionsfasern, sondern auch mit natürlichen Materialien machbar. 

Wenn etwa feinstes Bio- Merino zu luftigem Mesh verarbeitet ist. Innovative Stretchmaterialien sorgen selbst in feuchtem Zustand für störungsfreie Bewegungen. Und Silberausrüstungen oder natürliche Wollfasern schränken schlechte Gerüche ein, sparen Waschgänge, Wasser und bei Mehrtagestouren Gepäck. Geht es um Schnitte, verhindern nahtfreie Zonen, Flachnähte und immer feinere, seidigweiche Materialien Scheuern unterm Rucksack oder unter den Achseln. 

Wem die körpernahen Schnitte nicht liegen, der wählt sein neues Modell einfach eine Nummer größer. Noch etwas fällt auf. Immer mehr T-Shirts bieten Zusatznutzen: Luftige Gewirke und strategisch platzierte stretchige, luft- und schweißdurchlässige Einsätze sorgen sowohl auf dem Berg als auch am Bike oder im Alltag dafür, nicht zu überhitzen. 

Manche schaffen es sogar, in Verbindung mit Schweiß zu kühlen und dank Reflektoren auch in der Dunkelheit sichtbar zu sein. Dichte Materialien schützen vor gefährlichen Sonnenstrahlen und Merino-Tops kühlen im Sommer und wärmen als Firstlayer im Winter.

0 Kommentare

Kommentar schreiben