Wir haben fünf Faltstöcke verschiedener Hersteller für euch ausprobiert.

Die ersten Faltstöcke waren eine Sensation. Inzwischen haben sie sich längst etabliert. Das Hauptargument ist die geringe Packlänge.

ALPIN 05/2020 könnt ihr hier online nachbestellen. 

| © ALPIN

Lange Zeit wurden Teleskopstöcke ineinander geschoben. Das ist einfach und platzsparend, braucht aber einen ausgefeilten Mechanismus, um die Teile solide miteinander zu verklemmen. Was hat es nicht schon für Techniken gegeben, um dieses Problem zufriedenstellend zu lösen. 

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Irgendwann kam ein findiger Kopf auf die Idee, Stöcke nicht mehr ineinander zu schieben, sondern zu falten. Hauptvorteil: Es braucht nur noch eine (wie auch immer geartete) Klemme und vor allem die Transportlänge ist deutlich geringer. 

Und zwar genau um so viel geringer, dass die Faltstöcke in einen Rucksack innen rein passen und nicht mehr außen befestigt werden müssen wie die meisten Teleskopmodelle. Die Technik des Faltens und Fixierens ist dabei nicht neu. Jede Lawinensonde funktioniert nach diesem Prinzip. 

So lange man die Stöcke im Einsatz hat, ist die Transportlänge natürlich egal. Aber bei Aktivitäten, bei denen Stöcke, die über den Rucksack hinausstehen und so massiv stören, ist das Thema natürlich interessant. Besonders für Klettersteiggeher ist das natürlich ein Argument. 

Die ersten Faltstock-Modelle auf dem Markt hatten entfaltet noch eine fixe Länge. Doch schnell gab es eine Verstellung für das oberste Segment, die in den allermeisten Fällen absolut ausreichenden Längenspielraum bietet. Wo ein Vorteil ist, findet man meist auch einen Nachteil: Die Faltvarianten der Stöcke nehmen beim Transport volumenmäßig mehr Platz ein. 

Und in vielen Fällen ist auch die Stabilität geringer. Denn Teleskopstöcke kann man an den Übergängen mehr überlappen lassen als nötig. Das schafft Stabilität. Bei Faltstöcken beträgt die (nicht variable) Überlappung der einzelnen Elemente maximal fünf Zentimeter.


 

2 Kommentare

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@Kevin: Besten Dank für den Hinweis, wir haben das entsprechend gekennzeichnet.

Kevin

Kleiner Fehler: bei den Decathlon Stöcken ist der Stückpreis angegeben.