Was leisten die aktuellen GPS-Geräte beim Bergsteigen oder Tourengehen? Sind die neuen Outdoor-Uhren mit Landkarten auf dem Display oder gar die universellen Smartphones inzwischen die bessere Wahl?

So haben wir getestet

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Im Praxistest standen die Handhabung und Bedienung der Geräte (auch mit Handschuhen), wichtige Alltagsaufgaben wie das Planen und Übertragen von Routen sowie Tracks, die Länge der Batterielaufzeit und die Ablesbarkeit der Displays draußen im Vordergrund. Der Satellitenempfang und die Positionsgenauigkeit wurden auf diversen Touren mit unserem bewährten „Testrucksack“ ermittelt, schließlich stand die Funktionsprüfung bei – 20° auf dem Programm.

© www.alpin.de
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Fazit

Im Test der GPS-Geräte, robusten Smartphones und Outdoor-Uhren mit Kartendarstellung gibt es einen klaren Sieger: Beim Garmin GPSmap 66st stimmt vom Display über die Funktionsvielfalt, Bedienung, Robustheit bis zur längsten Batterielaufzeit einfach alles. 

Abstriche bei der Handschuhtauglichkeit und der Laufzeit muss man beim handlichen und ebenfalls sehr guten Garmin Oregon 700 machen. Das Satmap Active 20 eignet sich mit seinen guten Karten ebenfalls hervorragend fürs Bergsteigen und -wandern, es erfordert allerdings einige Einarbeitung.

Das günstige Teasi One 4 richtet sich an GPS-Einsteiger und eignet sich vor allem für den Freizeitbereich sowie für Radtouren und Sport. Trotz mancher Pluspunkte konnte das CompeGPS TwoNav Trail nicht überzeugen: Die Gerätesoftware wirkt an vielen Stellen „unfertig“, da sollte (und kann) der Hersteller per Update nachbessern.

Bleibt das Falk Tiger Geo: Wer das Gerät als günstigen Restposten sieht, kann es trotz mancher Abstriche guten Gewissens kaufen. Die beiden Uhren mit digitalen Landkarten sind hervorragende Geräte – für den Alltag. Ein vollwertiger Ersatz für ein „richtiges“ GPS-Gerät sind sie nicht.

Zum Schluss die beiden Outdoor-Telefone: Das Land Rover Explore kann viel, ist aber klobig, schwer und teuer. Das Ruggear RG 650 kostet nicht einmal ein Drittel und ist leichter und moderner: für den Alltag gut, für den Outdoor-Gebrauch nur mit Abstrichen.

Text von Peter Stelzel-Morawietz

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3 Kommentare

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Runabout

@dreaming... Seit Jahren besitze ich das Oregon 600. Benutze es beim Bergsteigen, Wandern, Radeln und sogar bei Stadtbesichtigungen. Es hat schon allerhand mitgemacht. Sowas Stabiles wirst Du selbst unter sogenannten Outdoor-Smarties nicht finden. Seit der dem letzten Firmware-Update ortet es sich auch deutlich schneller. Die Akkulaufzeit ist deutlich länger als bei jedem Smarty. Wetten? Powerpack immer dabei? 2x2 AA-Batterien halten 16 Stunden
Gestern auf einer kleinen Wanderung im Funkloch. Mit dem Smarty bisschen rumgespielt. Es hat mir gezeigt wo ich bin und wo die nächste Waldwirtschaft ist, aber eine Routenberechnung scheiterte kläglich. Wäre beim Oregon nicht passiert.

Salea

Ich habe seit einigen Jahren das extrex 30 und war damit super zufrieden. Die Handlichkeit und lange Trackinglaufzeit in dem kleinen Gehäuse haben jedoch ihren Preis: kleines Display und kein schneller Rechner. Das nötigen Zoomen wird somit mitunter zur Geduldsprobe. Empfangsproblme wie dreaminggof8a beschreibt habe ich weder auf MIttelmehrinseln, noch im Hochgebirge oder in den Highlands feststellen können. Im Gegenteil: Smartphones „lügen“ eher mal was die Empfangsstärke anbelangt. Seit November 2019 verfüge ich über ein GPSMAG 66s: schnell, lange Laufzeit, Software (siehe Youtube) hatte zu Anfangs noch wenige Bugs. Das einige was bislang immer noch fehlt: Mit Garmin Connect am iphone kann man das Gerät zwar koppeln, aber ein Upload von Tracks vom iphone auf das GPS funktioniert selbst nach div. Updates immer noch nicht (in der App ist das Handy-Icon oben rechts trotz Kopplung nicht aktiv). Will man neue Tracks aufs GPS spielen bedarf es nach wie vor Base Camp und PC. Ich persönlich würde bei mehreren Tagen im Gelände (keine Steckdosen zum Handy aufladen!!!) niemals nur auf ein Smartphone bauen und wenn ich nur um die Häuser husche, brauch ich beides nicht.

dreamingof8a

Ich besitze ein Garmin Etrex 20 und ein Oregon 600. Beides Schrott beim Wandern/joggen/Radfahren etc, sobald ab und zu Mal ein baum im Weg steht oder die Felsen etwas enger werden.
Benutze nur noch mein Smartphone (relativ günstiges Samsung). Zeichnet deutlich genauer auf. Mit der DAV App oder anderen offline fähigen Kartenprogrammen, im Flugmodus (nur GPS Aktiv), hält der Akku auch mindestens eineinhalbmal so lange wie bei den o.g. Geräten. Viel angenehmer zu bedienen ist das Smartphone sowieso.
Würde mir nie wieder ein GPS kaufen...
Der einzige Vorteil der Garmin sind u.U. die besseren Karten, zB die DAV Karte. Allerdings kann das die neue DAV App jetzt ja auch.