Gut zwei Jahre nach dem gescheiterten Versuch einer ersten Winterbesteigung, wird Simone Moro zum Nanga Parbat (8125m) zurückkehren. Begleitet wird der Italiener diesmal nicht von seinem langjährigen Partner Denis Urubko, sondern von David Göttler. Klappt es mit dem Gipfel, wäre Göttler der erste Deutsche, der einen Achttausender im Winter besteigen konnte.

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Am 27. Dezember werden Simone Moro und David Göttler Richtung Pakistan starten. Begleitet werden die beiden Extrembergsteiger von Emilio Previtali. Der Herausgeber des italienischen Freeride-Magazins "Soul Rider" wird vom Basislager aus über den Fortgang der "The North Face Nanga Parba Winter Expedition" berichten.

Neben den K2 ist der Nanga Parbat der einzige Achttausender, der noch nicht im Winter bestiegen werden konnte. Seit 1988 gab es immerhin sechzehn Anläufe, jedoch alle ohne Erfolg. Den Letzten davon hatte Moro im Winter 2011/2012 mit dem Kasachen Denis Urubko unternommen. Die beiden Extrembergsteiger bilden seit Jahren ein eingespieltes Team, dem bereits die Wintererstbegehungen von Makalu (2009) und Gasherbrum II (2011) gelungen waren.

Und auch am Nanga Parbat standen ihre Chancen zunächst gut. Dann begann es tagelang zu schneien. Moro und Urubko entschlossen sich für den Abbruch der Expedition. Beide waren bis ins Lager III, in rund 6600 Meter Höhe, gekommen.

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Deutlich höher, wenn möglich bis ganz zum Gipfel, soll es nun beim zweiten Anlauf von Moro gehen. Mit David Göttler weiß der drahte 46-Jährige aus Bergamo einer der besten deutschen Höhenbergsteiger an seiner Seite. Der langjährige Expeditionspartner von Gerlinde Kaltenbrunner stand bisher auf den Gipfeln von fünf Achttausendern. Zuletzt war der gebürtige Starnberger am Makalu erfolgreich gewesen .

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